SV Hertha „auf dem Hügel der Ersparnis“

Gratulation von Tobias Kaminski (l.) an Sarah Döbel (Mi.), die am Tag der Ehrung genau die 25 Jahre als Herthanerin vollendete. Robert Wenzel (r.) wurde anschließend mit dem Ehrenamtspreis ausgezeichnet. (Foto: Georg Bosse)

Satzungsänderung und Leitungsteam machen Vorstandsarbeit leichter

OTZE (gb). Rund ein Jahr nach der Umstrukturierung des Führungsgremiums und der damit einhergehenden Satzungsänderung (der MARKTSPIEGEL berichtete) beim SV Hertha Otze zog der amtierende 1. Vorstandssprecher Tobias Kaminski auf der jüngsten Mitgliederversammlung ein durchaus erfreuliches Zwischenfazit: „Die Vorstandsarbeit ist ein wenig leichter geworden und durch eine positive Kostenentwicklung 2013 befindet sich der Verein wieder in sichererem Fahrwasser - sozusagen die Hertha auf dem Hügel der Ersparnis.“
Den über 50 stimmberechtigten Mitgliedern wurde am vergangenen Freitagabend im Saal des Otzer „Gasthauses ohne Bahnhof“ mitgeteilt, dass ihre Gesamtzahl aktuell rund 700 beträgt, von denen 242 nicht aus der Burgdorfer Ortschaft kommen. „Bei dieser Gelegenheit möchte wir uns bei allen Vereinsmitgliedern und -unterstützern für ihr Engagement bedanken,“ sagte Kaminski im Namen des Leitungsteams.
Die üblichen Ehrungen für langjährige Treue zum Otzer Mehrspartenverein wurden von Tobias Kaminski und Mitgliedswart Robert Wenzel vorgenommen. 25 Jahre: Klaus Appel (Tennis), Sarah Döbel (Gymnastik), Andreas Fandrich (Fußball/Volleyball), Alexander Jung (Triathlon), Michael Kahler (Fußball) und der Borsteler Hans-Joachim Wartmann (Triathlon). 40 Jahre: Peter Braun (Fußball), Britta Heuer (Gymnastik) und Jürgen Rinkel (Fußball).
Der fast 90-jährige Emil Brönnemann, der seit sage und schreibe 75 Jahren Mitglied im SV Hertha Otze ist, konnte zu der verdienten Ehrung nicht persönlich erscheinen.
Die Vereine leben vom Ehrenamt. Und Robert Wenzel lebt seit vielen Jahren sein Ehrenamt im SV Hertha Otze. Dafür wurde er von der Versammlung mit dem DFB/NFV-Ehrenamtspreis ausgezeichnet.