SüdLink verläuft westlich von Hannover

Die dicke braune Linie zeigt den ungefähren Verlauf der SuedLink-Trasse im Abschnitt B bei Hannover. (Foto: Karte/Tennet)

Bundesnetzagentur hat Korridor verbindlich festgelegt / Burgdorf und Uetze sind nicht betroffen

Burgdorf (r/fh). Nun ist es amtlich: Die Stromleitung SuedLink wird nicht durch die Kommunen Burgdorf und Uetze führen. Ende März hat die Bundesnetzagentur verbindlich festgelegt, dass die neuen Erdkabel westlich von Hannover verlaufen sollen, unter anderem durch Neustadt, Garbsen, Seelze, Barsinghausen, Gehrden, Ronnenberg, Wennigsen und Springe. Der Abschnitt in Mittel- und Südniedersachsen war der letzte Teil des insgesamt rund 700 Kilometer langen Korridors, für den eine Entscheidung noch ausstand.
Die Stromleitung SuedLink soll von Schleswig-Holstein nach Bayern und Baden-Württemberg
führen und vor allem die vorrangig im Norden der Bundesrepublik aus Windenergie gewonnene elektrische Energie in die südlichen Regionen von Deutschland bringen. Im Hinblick auf den Abschnitt bei Hannover hatten sich die Unternehmen TenneT und TransnetBW als Betreiber der Leitung bereits vor zwei Jahren für die westliche Variante ausgesprochen. Doch die Bundesnetzagentur nahm sich für die Abwägung Zeit: Bei Erörterungsterminen in den betroffenen Regionen gab sie Vertretern aus Öffentlichkeit und Behörden Gelegenheit, ihre Argumente vorzubringen. Im Sommer 2020 folgte eine weitere Beteiligung von Öffentlichkeit und Trägern öffentlicher Belange. Nun ist die Entscheidung getroffen. In den kommenden Monaten werden die Details festgelegt.