Strände, Wälder und veträumte Dörfer

Auf seiner Reise hat Ernie Meyer auch das Bismarckschloss in Varzin besucht. (Foto: Ernie Meyer)

Mit vielen Fotos und Videoaufnahmen berichtet Ernie Meyer von seiner Reise durch Hinterpommern

BURGDORF (r/fh). Mit Auto, Pferd und Wanderschuhen hat Ernie Meyer die Landschaften und Dörfer Hinterpommerns erkundet. Von dieser Reise wird er am Sonntag, 19. Januar 2020, in einer Multivisionsschau berichten. Sie beginnt um 15.30 Uhr im Veranstaltungszentrum Stadthaus, Sorgenser Straße 31. Die Fotos und Videoaufnahmen zeigt er auf einer Fünf-Meter-Kinoleinwand. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf für 11 Euro bei Bleich Drucken und Stempeln, Braunschweiger Straße 2, Telefon (05136) 1862; an der Tageskasse kostet der Eintritt 12,50 Euro.

Bekannte Städte und verträumte Dörfer

Ernie Meyers Reiseroute führt das Publikum zu bekannten Städten wie Stettin, Kolberg, Schlawe, Stolp, Leba und Rügenwalde sowie durch unbekannte verträumte Dörfer wie Külz, Wusterwitz, Krangen und Varzin. Dabei geht es an alten Schlössern und Gütern vorbei, in denen über viele Jahre einst bekannte Adelsgeschlechter wie das der Bismarcks, Zitzewitz´ und Podewills lebten. Hoch zu Ross schlägt Ernie Meyer den Weg zu dem von 1867 bis 1945 in Familienbesitz befindliche Schloss des Reichskanzlers Otto von Bismarck in Varzin ein, zu dem eine aufwendig restaurierte Anlage gehört.

Ein idyllisches Landschaftsbild

Auf seinem Weg entlang der Ostseeküste zwischen Stettiner Haff und Danziger Bucht erlebte Ernie Meyer herrliche Sandstrände und einzigartige Dünenlandschaften. Das idyllische Landschaftsbild Hinterpommerns bereichern zudem ausgedehnte Wälder, malerische Flussläufe, liebenswerte Dörfer mit anmutigen Kirchen, Feldern und Auen, traditionsreiche Badeorte und historische Städte. Die Schlösser der Pommerschen Herzöge, alte Gutshäuser und gotische Backsteinkirchen formen das beschauliche Land zwischen Oder und Weichsel. Kaum ein anderer Landstrich ist so geprägt von Alleen. Hundertjährige Eichen, Eschen und Linden umsäumen die Straßen tunnelartig von Dorf zu Dorf und durchziehen riesige gelbe Raps- und grüne Getreidefelder, bevor sie sich hinter sanften Hügeln den Blicken entziehen.
Dem verlockenden Reiz dieser von Reitern und Radlern als Paradies empfundenen Landschaft konnten neben dem damaligen Reichskanzler Otto von Bismarck auch andere bekannte Persönlichkeiten wie der legendäre Boxer Max Schmeling oder der Altkanzler Helmut Schmidt nicht widerstehen. Sie zog es immer wieder nach Hinterpommern. Bei einer seiner Reisen hielt Helmut Schmidt sogar die Eröffnungsrede zur Einweihungsfeier einer deutsch-polnischen Begegnungsstätte.