Sternsinger machten auf Verletzungen von Kinderrechten aufmerksam

Am letzten Tag der Dreikönigssingen-Aktion 2012, „Klopft an Türen, pocht auf Rechte“, machten sich vom katholischen Pfarrgemeindehaus „Im Langen Mühlenfeld“ aus drei Sternsinger-Gruppen auf ihre segensreiche Reise zu den Menschen in Sorgensen und Umgebung. (Foto: Georg Bosse)

Vom Neujahrssonntag bis Samstag nach „Heilige Drei Könige" unterwegs

BURGDORF/LEHRTE/UETZE/HÄNIGSEN (gb). Beginnend am zurückliegenden Neujahrssonntag bis einschließlich Samstag nach den „Heiligen Drei Königen“ besuchten Sternsinger der katholischen Burgdorfer Pfarrgemeinde St. Nikolaus Familien und Altenheime, den Kindergarten „Fröbelweg“ sowie Bürgermeister Alfred Baxmann an dessen Amtssitz „Alte Landratsvilla“ und andere öffentliche Einrichtungen.
Mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+12“ an rund 100 Türen brachten sie als kostümgewandete Heilige Drei Könige den Segen „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus) zu den Menschen. „Sechs Gruppen mit insgesamt 25 Kindern waren in ihren Ferien unter dem Motto des diesjährigen Dreikönigssingens „Klopft an Türen, pocht auf Rechte“ in der Burgdorfer Kernstadt und ihren Ortschaften Dachtmissen, Otze, Ramlingen/Ehlershausen und Sorgensen sowie im Lehrter Ortsteil Arpke unterwegs“, erklärten Claudia Heinrich und Nicole Wortmann, die sich während des Aktionszeitraums um die Kinder organisatorisch und logistisch gekümmert hatten.
Am Beispiel des Partnerlandes 2012, dem zentralamerikanischen Nicaragua, machten die Sternsinger gemeinsam mit dem Kindermissionswerk und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) deutlich, dass es nicht selbstverständlich ist, dass Kinder zu ihren Rechten kommen. Trotz der UN-Kinderrechtskonvention sind Kinderarbeit, schlechte gesundheitliche Versorgung, Verwahrlosung und Misshandlungen von Kindern in Nicaragua sowie in weiteren etlichen Ländern auf dieser zerrissenen Welt weit verbreitet.
„Die Kinder hatten in dieser Zeit viel Spaß und Freude und wurden bei ihren Besuchen herzlich empfangen“, wussten Claudia Heinrich und Nicole Wortmann zu berichten. Alles in allem brachten die Sternsinger-Gruppen in diesem Jahr Spendensummen in Höhen von rund 4.450 Euro in Burgdorf sowie etwa 2.200 Euro in Hänigsen zusammen, die dem Kindermissionswerk für seine weltweiten kinderunterstützenden Projekte zur Verfügung gestellt werden. Das (vorläufige) Ergebnis aus Uetze lag noch nicht vor.