Stadt saniert kleine Sporthalle

Die Stadt Burgdorf lässt die kleine Sporthalle des Gymnasiums sanieren.

Bauarbeiten kosten voraussichtlich 420.000 Euro und sollen Ende des Jahres abgeschlossen sein

Burgdorf (fh). An der kleinen Sporthalle des Gymnasiums tut sich etwas - ein großer Teil ihrer Fassade ist von einem Gerüst mit Bauplane verdeckt. Die Stadt lässt im Moment Dach und Decke des Gebäudes sanieren. Doch bis Vereine und Schüler dort wieder trainieren können, müssen sie sich noch einige Monate gedulden. Ende des Jahres soll die Sanierung voraussichtlich abgeschlossen sein.
Die Halle ist bereits seit Oktober 2019 gesperrt, weil sich bei Reparaturarbeiten herausgestellt hatte, dass die Decke nicht den aktuellen Standards entspreche. Es gebe Bedenken, ob die Konstruktion aus den siebziger Jahren auf Dauer tragfähig sei. Bevor die Einschränkungen wegen der Corona-Epidemie in Kraft traten, hatten die Sportler deshalb auf andere Hallen ausweichen müssen.
Doch jetzt ist ein Ende in Sicht: Die abgehängten Decke im Inneren wurde bereits im April abgebrochen, im Juli und August folgt die Sanierung des Flachdachs. Die Decke soll dann im November und Dezember erneuert werden. Diese letzte Leistung müsse aber noch ausgeschrieben werden. "Der genau Zeitpunkt, ab dem die Halle wieder genutzt werden kann, steht deshalb noch nicht fest", teilt Stadtsprecher Sebastian Kattler auf Anfrage des Marktspiegels mit. Für die Maßnahme rechnet die Verwaltung mit Gesamtkosten von 420.000 Euro; entsprechende Haushaltsmittel stehen mittlerweile bereit.
Bevor die Halle im vergangenen Oktober gänzlich gesperrt wurde, hatte es dort auch in den Monaten zuvor bereits mehrfach Probleme gegeben: So waren unter anderem Heizungsrohre im Boden undicht geworden. Aufgrund der aufwendigen Reparatur war die Halle von Ende Oktober 2018 bis Mitte Januar 2019 nur eingeschränkt nutzbar; im vergangenen Sommer war sie dann anderthalb Monate ganz gesperrt und von August 2019 an stand sie nur eine Hälfte zur Verfügung.