Stadt lässt Bäume fällen

Trockenheit setzt vor allem Birken entlang von Feldwegen zu

Burgdorf (r/fh). Die Stadt Burgdorf lässt in den nächsten Wochen entlang von Feldwegen und Gewässern rund 670 Bäume fällen, die abgestorben und auf Dauer nicht mehr standsicher sind. Die anhaltende Trockenheit seit dem Hitzesommer 2018 hat ihnen erheblich zugesetzt.
Um die Bäume gefahrlos fällen zu können, müssen die Feldwege gegebenenfalls kurzzeitig gesperrt werden. Im Dezember beginnen die Arbeiten zunächst in Heeßel, Beinhorn, Schillerslage und Sorgensen. Es folgen Dachtmissen, Weferlingsen, Hülptingsen und Burgdorf. Lediglich in Otze und Ramlingen-Ehlershausen fällt der Gärtnerbauhof der Stadt Burgdorf die abgestorbenen Bäume selbst. In allen anderen Ortsteilen sind Fremdfirmen beauftragt. Dafür fallen Kosten von rund 60.000 Euro an.
Besonders stark sind davon Birken betroffen. Nachpflanzungen seien derzeit nicht geplant. "Die abgestorbenen Bäume befinden sich überwiegend in dichteren Baumbeständen, die sich durch Naturverjüngung wieder begrünen", so Stadtsprecherin Alexandra Veith.
Ein ähnliches Schicksal hat auch viele Kiefern im Bereich der Grünen Lunge ereilt. Der Realverband I Ramligen-Ehlershausen als Eigentümer des Walstücks wird sie voraussichtlich ab Donnerstag, 10. Dezember, fällen. Die Arbeiten sollen bodenschonend und in Abstimmung mit dem Nabu durchgeführt werden. Das Kronenholz solle im Wald verbleiben, um den ökologisch wertvollen Totholzanteil zu erhöhen. Deshalb könne der Wald zeitweilig unaufgeräumt wirken, warnt die Stadt in einer Pressemitteilung vor.
Um die Bäume gefahrlos fällen zu können, müssen die anliegenden Straßen abschnittsweise gesperrt werden. Für Spaziergänger ist der Wald während der Arbeiten nicht zugänglich. Die Waldwege werden abgesperrt.