Stadt erlässt Kita-Gebühren

Bei Nutzung der Notbetreuung müssen Eltern allerdings zahlen

Burgdorf (r/fh). Weil die Kindertagesstätten aufgrund der Corona-Epidemie seit dem 11. Januar grundsätzlich geschlossen sind, entlastet die Stadt die Familien finanziell. Für die Monate Januar und Februar erhebt sie Kita-Gebühren und Essensgeld nur für Kinder, die die Notbetreuung besuchen. Alle anderen Familien sind davon befreit. Das gelte auch, falls die Kindertagesstätten auf Anordnung des Landes ab dem 15. Februar wieder in den eingeschränkten oder uneingeschränkten Regelbetrieb wechseln sollten.Die Gebührenaussetzung gilt für Betreuungsplätze in den städtischen Kindertagesstätten und in den Kindertagesstätten der Freien Träger in der Stadt Burgdorf. Sie betrifft Krippe, Hort und die Randzeiten im Kindergarten. In den Kernzeiten von bis zu acht Stunden ist die Betreuung im Kindergarten ab dem Alter von drei Jahren ohnehin gebührenfrei. Auch für Kinder, die normalerweise in einer Großtagespflege mit zehn Kindern betreut werden, können die Gebühren erlassen werden.