Spenden für die Tageswohnung

Das Team von der Tageswohnung Janna Utermak (von rechts), Nicole Grave und Holger Hornbostel sowie Grit Schiller (2. von links) freut sich über die Spenden, die Barbara Ensinger (links) und Angelika Obst vom Förderkreis abgegeben haben.

Einrichtung für Obdachlose erhält zu Weihnachten vielfältige Unterstützung

Burgdorf (fh). Zu Weihnachten hat die Tageswohnung an der Mühlenstraße wieder viel Solidarität erfahren. Um die Obdachlosen zu unterstützen, die regelmäßig in die Einrichtung kommen, hat die Arbeiterwohlfahrt unter anderem Holz für den Ofen, Hygieneartikel und Kaffee beigesteuert. Der DRK-Ortsverein hat ebenfalls wieder großzügige Sachspenden abgegeben. „Auch viele Bürger fragen uns regelmäßig, was wir gebrauchen können und bringen dann zum Beispiel Konservendosen und andere haltbare Lebensmittel, Handschuhe oder Unterwäsche vorbei“, sagt Janna Utermann, die als Sozialarbeiterin im Anerkennungsjahr in der Tageswohnung tätig ist. So seien die Schränke das ganze Jahr über gut gefüllt.
Der Förderkreis der Tageswohnung organisiert normalerweise ein gemeinsames Weihnachtsessen in der Einrichtung, bei dem Mitarbeiter, Obdachlose und die Mitglieder des Förderkreises ins Gespräch kommen können. Doch das war angesichts der Corona-Epidemie in diesem Jahr nicht möglich. Stattdessen erhalten die Obdachlosen nun Gutscheine für Freshman‘s Pizza und warme Wollsocken, die eine Spenderin von Hand gestrickt hat.
Auch für den Leiter der Tageswohnung Holger Hornbostel und sein Team hatten Angelika Obst und Barbara Ensinger vom Förderkreis kleine Geschenke mitgebracht und bedankten sich bei ihnen für ihre engagierte Arbeit – ganz besonders unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Epidemie. Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren, gilt in der Einrichtung derzeit Maskenpflicht und die 3G-Regel. Alle Besucher müssen also nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder aktuell negativ getestet sind. „Von unseren Stammgästen sind rund 90 Prozent geimpft. Damit haben wir eine deutlich bessere Quote als in der Gesamtbevölkerung“, betont Hornbostel.