SPD Burgdorf stellte Wahlkampfprogramm vor

Im Ahrbecker „Gasthaus Haase“ erläuterte SPD-Landtagskandidat Hans-Jürgen Licht (re; Lehrte) den Burgdorfer Genossen um ihren stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden Artur Geisler (li.) einige zentrale Elemente des SPD-Wahlprogramms. (Foto: Georg Bosse)

Hans-Jürgen Licht besuchte Mitgliederversammlung

AHRBECK (gb). Die jüngste SPD-Mitgliederversammlung des Ortsvereins Burgdorf fand am vergangenen Mittwochabend im „Gasthaus Haase“ in Ahrbeck nur geringfügiges Interesse. Lediglich rund 20 Genossinnen und Genossen waren erschienen, um sich unter dem Versammlungsvorsitz von Artur Geisler mit dem Tagungsordnungsschwerpunkt „Niedersächsische Landtagswahl 01/2013“ zu beschäftigen. Dabei hatten sich die Burgdorfer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten extra ihren Landtagskandidaten Hans-Jürgen Licht aus Lehrte eingeladen.
Hans-Jürgen Licht beschränkte sich bei seinen Erläuterungen auf die kommunalen Elementen des Programms. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der „Bildungspolitik“. Die SPD möchte den Zugang zur Bildung von der sozialen Herkunft abgekoppelt sehen. Abkoppeln wollen die Sozialdemokraten auch die Hochschulgebühren, die einer Chancengleichheit in Bildung und Beruf massiv entgegenstehen. Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch bessere Kinderbetreuung und -förderung müsse vorangetrieben werden, so Licht. „Bei der Kinderbetreuung sind wir auf einem guten Weg“, warf Burgdorfs stellvertretende Bürgermeisterin Christa Weilert-Penk (SPD) ein. Zustimmung erhielt der SPD-Kandidat bei dem Hinweis auf eine bessere Finanzausstattung der Kommunen, weil diese immer mehr Aufgaben vom Land zu übernehmen hätten.
Das gesamte Programm, mit dem die Genossen im kommenden Jahr die Land- und Bundestagswahlen gewinnen wollen, steht beim SPD-Landesparteitag am Samstag, 10. November, in Wolfsburg zur Verabschiedung an. Nach dem Wählerentscheid in Niedersachsen plant die Burgdorfer SPD vom 13. April bis 26. Mai 2013 eine Ausstellung zum 150-jährigen Bestehen der Partei in der KulturWerkStadt in Wort und Bild zu setzen.