SoVD - Lobbyarbeit für soziale Gerechtigkeit

SoVD-Vorsitzender Adolf W. Pilgrim und seine Stellvertreterin Christa Weilert-Penk (v.l.i.) baten die Ortsverbandsmitglieder möglichst zahlreich an der öffentlichen Kundgebung "Burgdorf steht auf" am 23. Mai auf dem Spittaplatz teilzunehmen. Foto: Georg Bosse

Burgdorf steht auf und der SoVD erhebt sich mit

BURGDORF/ALTKREIS (gb). Der Vorstand des SoVD-Ortsverbandes Burgdorf hat beschlossen, sich der von Dieter Rohles initiierten Kundgebung für Demokratie auf dem Spittaplatz anzuschließen. Der öffentliche Auftritt möglichst zahlreicher Personen soll am Donnerstag, 23. Mai, dem 70. Geburtstag des Grundgesetzes, ab 17 Uhr stattfinden. "Wir wollen viele unserer Mitglieder, die körperlich dazu in der Lage sind, herzlich einladen, dabei zu sein. Das diese Veranstaltung tragende Burgdorfer Bündnis will für ein Europa der Menschenrechte und Meinungsfreiheit, für soziale Gerechtigkeit und ein solidarisches Miteinander, für das Recht auf Schutz und Asyl sowie für eine freie, vielfältige Gesellschaft und die Würde jedes Menschen eintreten", erklärte SoVD-Vorsitzender Adolf W. Pilgrim am vergangenen Samstag anlässlich der ordentlichen Jahreshauptversammlung im Burgdorfer StadtHaus. In allen EU-Mitgliedsstaaten finden ab dem 23. bis zum 26. Mai die Europawahlen statt. Deutschland wählt am Sonntag, 26. Mai.
Die Ziele der Burgdorfer Kundgebung stimmen in weiten Teilen mit denen des Sozialverbands Deutschland e.V. (SoVD) überein. Der Verband und seine Untergruppierungen setzen sich für soziale Gerechtigkeit sowie für den Erhalt und den Ausbau der sozialen Sicherungssysteme ein. "Der SoVD leistet wertvolle Beratungsarbeit für Menschen, die auf den Sozialstaat angewiesen sind", betonte der stellvertretende Bürgermeister Matthias Paul in seiner Grußrede, und: "Das ist Lobbyarbeit für soziale Gerechtigkeit, die Betroffenen hilft, zu ihrem Recht zu kommen."Jobcenter und Berufsgenossenschaften, Kranken- oder Pflegekassen - häufig gewinne man den Eindruck, dass es diesen Institutionen nicht um die berechtigten Interessen "ihrer Kunden" geht, sondern eher allein um die wirtschaftliche Absicht Ausgaben zu verhindern, zu vermeiden und einzusparen, so Pilgrim. "Umso mehr müssen wir uns auf allen Ebenen Gehör verschaffen und uns für eine gerechte und solidarische Gesellschaft einsetzen", unterstrich der 2. SoVD-Kreisvorsitzende Volker Kampe aus Sievershausen.
Das ehrenamtliche Engagement des Burgdorfer Ortsverbandes zielt auf konkrete Hilfen für den Einzelnen und seine soziale Teilhabe ab. "Es will aber auch das Bewusstsein und die Verantwortung für die Schwächeren in unserer Gesellschaft stärken", bekräftigte Adolf W. Pilgrim. Diese Vorsätze haben Sigrid Aust und Margrit Knoop mit ihrer langjährigen Mitgliedschaft unterstützt, die für ihre 25-jährige bzw. 40-Jährige Treue zum SoVD geehrt wurden.