SoVD Burgdorf hat neuen Vorstand

Der neue Vorstand des SoVD-Ortsverbandes Burgdorf freut sich auf die Zusammenarbeit. (Foto: privat)

Christa Weilert-Penk führt den Sozialverband als neue Vorsitzende an

Burgforf (r/fh). Der SoVD-Ortsverband Burgdorf hat einen neuen Vorstand: Bei der Mitgliederversammlung Ende September im Stadthaus wurde Christa Weilert-Penk zur Vorsitzenden gewählt. Sie war zuletzt bereits Stellvertreterin des bisherigen Vorsitzenden Adolf W. Pilgrim und hat mit ihm jetzt den Posten getauscht. Er steht ihr also künftig als Stellvertreter zur Seite. Die weiteren Vorstandsmitglieder sind Jens Voutta als Schatzmeister, Anna-Maria Ehrhardt als Schriftführerin, Astrid Müller als stellvertretende Schriftführerin und Susanne Paul als Frauensprecherin. Die Mitgliederversammlung mit den Wahlen war turnusgemäß bereits für das vergangene Jahr vorgesehen, musste wegen der Corona-Epidemie aber verschoben werden.
Monika Krüger und Georg Lewandrowski hatten ihre langjährige Vorstandstätigkeit bereits im Dezember 2020 beendet und Helga Wendland hat sich nun ebenfalls nicht erneut zur Wahl gestellt. Alle drei wurden bei der Mitgliederversammlung für ihr ehrenamtliches Engagement geehrt und verabschiedet.
Die neue Vorsitzende Christa Weilert-Penk bedankte sich bei den Mitgliedern für das Vertrauen. Sie betonte, dass der Sozialverband als Interessenvertreter dringend gebraucht werde, um lautstark auf sozialpolitische Schieflagen oder Fehlentwicklungen hinzuweisen. "Die großen Kernforderungen unseres Verbandes sind unser Leitmotiv und weisen auch vor Ort auf Probleme, Existenzängste und Sorgen hin. Eine verlässliche und auskömmliche Rente, bezahlbare Mieten, soziale Sicherheit im Alter sowie sozialer Schutz bei Beschäftigung und Arbeitslosigkeit, Erhöhung des Mindestlohnes, Bekämpfung der Altersarmut, die Einführung einer solidarischen Krankenversicherung sind für ein gerechtes und friedliches Zusammenleben in unserer Gesellschaft dringend notwendig", zählte Weilert-Penk auf.
In seiner Begrüßung ging der bisherige Vorsitzende Adolf W. Pilgrim auf die Herausforderungen der zurückliegenden eineinhalb Jahre ein, in denen das Vereinsleben aufgrund der Corona-Epidemie nahezu stillstand. Daran knüpfte auch der Vorsitzende des SoVD-Kreisverbandes Klaus Wedemeier in seiner Rede an. In dieser Phase habe sich gezeigt, wie notwendig auch für die Ortsverbände die digitale Entwicklung geworden sei. "Die Ortsverbände müssen sich in Zukunft dieser Herausforderung stellen", so Wedemeier.
Auch Bürgermeister Armin Pollehn war der Einladung zur Mitgliederversammlung gefolgt. In seinem Grußwort betonte er die Wichtigkeit des Ehrenamtes und des Einsatzes für die Schwächeren in der Gesellschaft. Weitere Ehrengäste waren der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Gero von Oettingen, Dagobert Strecker vom Mehrgenerationenhaus und Pastor Michael Schulze für die Diakoniestation und als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft freier Wohlfahrtsverbände sowie Jana Schlichting von der Burgdorfer Geschäftsstelle des SoVD.
Bei der Versammlung wurden einige der Anwesenden für ihre langjährige Mitgliedschaft im Sozialverband Deutschland ausgezeichnet: Irmgard Lemke für 40 Jahre sowie Marion Meinecke, Leonore Treinat und Helmut Wedekind für 25 Jahre. Insgesamt hat der SoVD-Ortsverband Burgdorf derzeit 2297 Mitglieder aus 1722 Haushalten.