Sorgenser Mühle war ein Besuch wert

Die Sorgenser Bockwindmühle war am Pfingstmontag ein beliebtes Ausflugsziel für die ganze Familie.

Interessante Führungen durch die Bockwindmühle

BURGDORF (jk). Trotz wechselhafter Wetterverhältnisse nutzten am Pfingstmontag viele Ausflügler die Möglichkeit, am Deutschen Mühlentag die Sorgenser Bockwindmühle zu besichtigen. Ralf Mordhorst, August Meyer und Horst Riebesell boten Führungen durch die Mühle an und berichteten den Besuchern Interessantes zur Geschichte und Technik der Mühle.
Die Sorgenser Mühle ist die letzte noch erhaltene Windmühle im Burgdorfer Stadtgebiet und war die letzte Mühle im Altkreis Burgdorf, die noch mit natürlicher Kraft gemahlen hat. Die 1686 erbaute Mühle versorgte zweieinhalb Jahrhunderte die Bevölkerung mit Mehl. Um die Mühle bis heute zu erhalten, wurde sie unter Denkmalschutz gestellt und durch die Stadt Burgdorf auf ihren baulichen und technischen Zustand untersucht. In das Eigentum der Stadt Burgdorf ging die Mühle 1985 über. Um den Baukörper, die Flügel und das Mauerwerk wieder in einen betriebsfähigen Zustand zu bringen, wurde die Sorgenser Bockwindmühle bis 1988 renoviert.