„Sorgenser Mühle“ hat neue Flügel bekommen

Die aktuellen Wirtsleute Simone und Jens Wallmann (v. li.) wollen der Burgdorfer Traditionsgaststätte „Sorgenser Mühle“ neue „Flügel verleihen“. (Foto: Georg Bosse)

Simone und Jens Wallmann haben Traditionsgastronomie übernommen

BURGDORF (gb). Neben der St. Pankratiuskirche ist die nördlich auf einem „Hausbaum“ befestigte Bockwindmühle ein Wahrzeichen von Burgdorf. Dieser „Deutschen Windmühle“, die nicht nur im hiesigen Raum als „Sorgenser Mühle“ bekannt ist, hat die in unmittelbarer Nachbarschaft bestehende Burgdorfer Traditionsgastronomie ihren guten Namen zu verdanken. Nun hat das Wirtsehepaar Simone und Jens Wallmann die Leitung des gastlichen Restaurants übernommen.
Der 39-jähige Jens Wallmann ist gelernter Koch und in Burgdorf kein Unbekannter. Er war bereits von 2003 bis 2006 Küchenchef in der „Sorgenser Mühle“, bevor er anschließend seine Kochkunst in einem exquisiten Haus vis á vis der Dresdner Frauenkirche ausübte. Insgesamt bringt Jens Wallmann gut 21 Jahre Küchenerfahrung mit zurück nach Burgdorf, die er in Spanien, in der Schweiz oder auf Kreuzfahrtschiffen gesammelt hat. Ihren Gästen wollen die Wallmanns „gehobene Deutsche Küche“ servieren.
„Wir haben eine komplett neue Speisenkarte kreiert, die auch Spezialitäten für Kenner bereit hält“, so der Chefkoch. Etwa das „Bratenbrot mit Ahornmus“, die nordamerikanische Steakspezialität „Flat Iron“ und für Fischliebhaber das grätenfreie „Red Snapperfilet an Apfel- Lauchgemüse und Basmati-Reis“.
Darüber hinaus kann in der „Sorgenser Mühle“ ein abwechslungsreicher Mittagstisch bis 15 Uhr eingenommen werden. Das unweit der Burgdorfer Ortsumgehung gelegene Traditionsrestaurant an der Otzer Landstraße 16 hat mittwochs bis montags täglich von 11.00 bis 22.00 Uhr geöffnet. Dienstag ist Ruhetag. Für Firmen- und Familienfeiern wird um Reservierungen unter der Telefonnummer 05136/972 37 55 gebeten.