Sorgenser Bockwindmuhle ist Pfingstmontag geöffnet

Die Sorgenser Bockwindmühle kann während des Deutschen Mühlentags am 28. Mai besichtigt werden. (Foto: Stadt Burgdorf)

Zum 19. Mal Beteiligung am Deutschen Mühlentag

BURGDORF (r/jk). Die Sorgenser Bockwindmühle an der Otzer Landstraße hat am Pfingstmontag, 28. Mai 2012, in der Zeit von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Bei Führungen wird den Besuchern Näheres zur Geschichte und zur Technik der Mühle erläutert.
Mit der Öffnung der Sorgenser Bockwindmühle beteiligt sich die Stadt Burgdorf am Deutschen Mühlentag, der 2012 bereits zum 19. Mal stattfindet. Zu diesem Anlass sind zahlreiche Mühlen in Niedersachsen und Bremen geöffnet und stehen zur Besichtigung bereit. Ins Leben gerufen hat den „Deutschen Mühlentag“ die Vereinigung zur Erhaltung von Wind- und Wassermühlen in Niedersachsen und Bremen e. V., die sich die Erhaltung alter Mühlen zum Ziel gesetzt hat. Die Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung unterstützt diese Aktion.
Die Sorgenser Mühle ist die letzte noch erhaltene Windmühle im Burgdorfer Stadtgebiet. Sie ist von allen Seiten her zu sehen und prägt das Landschaftsbild. Außerdem ist sie die letzte Mühle im Altkreis Burgdorf, die noch mit natürlicher Kraft gemahlen hat. 1686 wurde die Sorgenser Mühle gebaut. Grundlegende Erneuerungsarbeiten wurden 1793 ausgeführt. Zweieinhalb Jahrhunderte versorgte die Sorgenser Bockwindmühle die Bevölkerung mit Mehl.
Um die Mühle zu erhalten, wurde sie unter Denkmalschutz gestellt. Die Stadt Burgdorf ließ den baulichen und technischen Zustand untersuchen. In das Eigentum der Stadt Burgdorf ging die Mühle 1985 über. Um den Baukörper, die Flügel und das Mauerwerk wieder in einen betriebsfähigen Zustand zu bringen, wurde beschlossen, die Sorgenser Bockwindmühle zu sanieren. Die Renovierung wurde 1988 abgeschlossen.