„Smilla“ hat ein besonderes Gespür für Hürden

Allerbesten Reitsport bekamen die Besucher des 44. Pfingst-Reitturniers beim RuF St. Georg Burgdorf geboten. (Foto: Georg Bosse)

Joachim Winter gewinnt Hauptspringen beim St. Georg-Reitturnier

BURGDORF/ALTKREIS (gb). Guten Reitsport bei allen Prüfungen bekamen die Besucher des vergangenen, dreitägigen 44. Pfingst-Reitturniers des Burgdorfer Reit- und Fahrvereins (RuF) St. Georg auf dem Vereinsgelände „An der Bleiche“ geboten. Gegen Ende des Turniers zog der St. Georg-Vorsitzende Renè Schwippert ein durchweg positives Fazit. „Bei der Organisation dieses reitsportlichen Ereignisses in der Pferdestadt Burgdorf haben alle an „einem Zügel“ gezogen“, dankte Schwippert den freiwilligen Helferinnen und Helfern sowie sämtlichen Gönnern und Sponsoren, ohne die die Durchführung einer solchen Traditionsveranstaltung nicht möglich wäre.
Bei allerfeinstem Pfingstwetter und unter den Augen der interessierten Zuschauer, darunter auch zahlreiche Nichtreiter, sowie der Vorsitzende des Pferdesportverbandes Hannover, Axel Millkau (Braunschweig), setzte sich die Equipe aus Wunstorf/Springe im Mannschaftsspringen gegen starke Konkurrenz durch. Das Burgdorfer Team blieb dabei ohne vordere Platzierung. Die Qualifikation zur „Warsteiner“-Reitsportförderung, eine L-Stilspringprüfung um den so genannten „Warsteiner-Cup“, konnte der Fuhrberger Felix Eckhardt vom RV Wedemark/Meitze für sich entscheiden.
Im Stechen des Hauptspringens der Klasse M war der Burgdorfer Joachim Winter, der für den Reit- und Fahrverein Westercelle/Altencelle startet, gleich mit drei Pferden vertreten und musste mit ihnen gegen sechs weitere Sieganwärter in die Abschlussrunde. Ohne Spring- und Zeitfehler kam Winter auf „Smilla“ ins Ziel und sicherte sich so den 1. Platz in der schwersten Springprüfung des Pfingst-Reitturniers beim RuF St. Georg.