Singspiel um Streit, Verzweiflung und Versöhnung

„Here Comes the Sun“ - der an sich zweifelnde Henry (Paul Nadler; r.) bekommt für sein Vorhaben, die geerbte Bar wieder auf Vordermann zu bringen, Zuspruch von Freunden. Foto: Georg Bosse
Burgdorf: Georg Bosse |

Musikklasse 10A des Gymnasiums führte „WunderBar“ auf

BURGDORF (gb). In diesem Jahr feiert das Gymnasium Burgdorf sein 50-jähriges Jubiläum. Im Rahmen der Veranstaltungen, die diesen außergewöhnlich erfolgreichen Zeitraum würdigen, brachte die Musikklasse 10A der Oberschule am vergangenen Wochenende ihr Musical „WunderBar“ in der Aula gleich zweimal zur Aufführung.
Unter der Leitung von Birgit Kühnen und Julia Koppen hatten die Schüler die Handlung selbst erdacht und erarbeitet. Die Geschichte, die sich um den jungen Henry Johnson dreht, der vom verstorbenen Vater eine heruntergekommene Bar erbt und darüber mit seiner Schwester Paula in Streit gerät, wurde mit Songs bekannter Popgrößen wie Eric Clapton („Tears in Heaven“) und Bob Dylan („Don`t think twice, it´s alright“), George Harrison („Here Comes the Sun“) und John Miles („Music“) sowie mit eigenen komponierten Musikstücken garniert. Henry (Paul Nadler) ist in den Augen seiner Schwester (Anna Hofmann) ein mäßig talentierter Musiker, dem die Havard-Wirtschaftsstudentin nicht zutraut, den gastronomischen Familienbetrieb wieder auf Vordermann zu bringen. Nur Kenntnisse in Buchhaltung und Betriebswirtschaftslehre (BWL) könne die Bar wieder ins Rollen bringen, ist Paula felsenfest überzeugt. Die beiden machen einen Deal – Henry bekommt eine Frist von sechs Monaten, um zu beweisen, dass er das „Wunder“ vollbringen kann...
Als Henry beginnt, an sich selbst zu zweifeln: „Music was my first love and it'll be my last, Music of the future and music of the past. To live without my music would be impossible to do. In this world of troubles my music pulls me through“, bekommt er Unterstützung und Zuspruch von Freunden: „Here Comes the Sun“. Nach anschließenden Verwirrungen und Trennungen: „Ain´t no sunshine when she`s gone“ (Bill Withers) sowie einen Zeitsprung zurück in die 1960er Jahre, endet „WunderBar“ wunderbar mit dem Versöhnungssong von Henry und Paula.