"Sie sind mit ihrem Engagement ein Vorbild"

Bürgermeister Armin Pollehn begrüßte die Trägerinnen und Träger der Burgdorfer Bürgermedaille im Schützenheim zum gemeinsamen Frühstück. (Foto: Helmut Steinseifer)

Bürgermeister Armin Pollehn empfängt die Trägerinnen und Träger der Bürgermedaille zu einem gemeinsamen Frühstück

BURGDORF (hst). Seit 2002 hat die Stadt mehr als 30 Burgdorfern die Bürgermedaille verliehen, um ihr ehrenamtliches Engagement und ihre Verdienste für das Allgemeinwohl zu würdigen. Und als Ausdruck der nachhaltigen Wertschätzung lädt der Bürgermeister einmal im Jahr alle Träger dieser besonderen Auszeichnung zu einem gemeinsamen Frühstück ein. Die Mehrheit von ihnen ist auch in diesem Jahr wieder der Einladung ins Schützenheim gefolgt und hat am vergangenen Freitag einen gemütlichen Vormittag zusammen verbracht.
Vertreter aus Rat und Verwaltung waren zahlreich erschienen, um ihre Anerkennung zum Ausdruck zu bringen. Zusätzlich zu Bürgermeister Armin Pollehn waren auch seine Stellvertreter Matthias Paul und Simone Heller sowie die Ratsvorsitzende Christa Weilert Penk, Stadträtin Silke Vierke und der Erste Stadtrat Michael Kugel unter den Gästen.Pollehn betonte, dass die Träger der Bürgermedaille mit ihren Leistungen und ihrem Engagement Vorbilder seien.
Dieter Heun, der im Jahr 2009 selbst mit der Bürgermedaille geehrt worden war, hielt zusammen mit Heidi Rust wieder einen kurzweiligen Vortrag zu herausragenden Persönlichkeiten aus der Stadtgeschichte. Diesmal ging es um Heinrich Schuster, der von 1889 bis 1926 Bürgermeister von Burgdorf war.
Außer Dieter Heun gehören zu den bisher Ausgezeichneten unter anderem Manfred Dunker (Ortsbürgermeister Schillerslage), Monika Reißer (St.-Pankratius-Gemeinde, Christliche Pfadfinder), Jutta Goldbach (Kinderschutzbund), Erika Büchse (Amnesty International Burgdorf) und Peter Gruppe (Otzer Rentnerband). Einige der Trägerinnen und Träger sind bereits gestorben, so unter anderem Gertrud Mrowka und Rudolf Bembenneck, die sich in vielfältiger Weise engagiert haben und unter anderem gemeinsam den Arbeitskreis Gedenkweg 9. November ins Leben riefen.