Shopping, Genuss und Kultur

Rund um den Wicken Thies-Brunnen hatten Interessierte die Gelegenheit über den 41. Burgdorfer Kunstmarkt zu schlendern. Foto: Georg Bosse

Verkaufsoffener Sonntag mit Kunstmarkt und Kunstmeile brachte zahlreiche Besucher auf die Beine

BURGDORF (gb). Burgdorf ist für Shopping, Genuss und Kultur in der Region bekannt. Ganz besonders, wenn, wie am 1. September, den meteorologischen Herbstanfang, neben dem zweiten Verkaufsoffenen Sonntag des Jahres auch noch die Kunstmeile und der Kunstmarkt auf dem Spittaplatz nicht nur Schnäppchenjäger in die Innenstadt locken.
Nach der hochsommerlichen und schweißtreibenden Bruthitze in der letzten Augustwoche, erleichterten die frühherbstlichen Temperaturen den zahlreichen Besuchern und Bummlern die Entscheidung, sich in den geöffneten Cityläden nach Neuem und Nützlichen umzuschauen oder sich auf dem 41. Kunstmarkt von den kunsthandwerklichen Qualitäten der rund 50 Ausstellenden zu überzeugen. Überzeugt war die Kunstmarkt-Jury vom Schmuck und Schmückendem, den Christel im Spring aus Langenhagen anbot und präsentierte. Ihr Stand wurde zum besten des 41. Burgdorfer Kunstmarktes gekürt. Zur Gratulation erschienen Ratsvorsitzende Christa Weilert-Penk, die Marketingchefin des Kunstmarkt-Förderers Stadtwerke Burgdorf, Carmen Bleicher sowie der Vorsitzende des Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV), Karl-Ludwig Schrader, mit einer Flasche „Rotkäppchen“ bei der Künstlerin aus der nahen Flughafenstadt. „Diese Auszeichnung beinhaltet, dass Christel im Spring ihren Stand zum 42. Kunstmarkt im kommenden Jahr ohne die üblichen Gebühren aufstellen kann“, erklärte Schrader.
Interessierte, die sich auf den Weg der Kunstmeile machten, begannen ihren Rundgang häufig in der Magdalenenkapelle. Scena, der Kulturverein im VVV, hatte die Malerin Sabine Bachem aus dem Münsterländischen für eine beeindruckende Ausstellung gewinnen können. „Sabine Bachem hat sich den Ausstellungsraum „Magdalenenkapelle“ genau angeschaut, bevor sie sich zum Thema „Sieben“ ans Werk machte“, so Scena-Vorsitzender Dr. Matthias Schorr. Dabei hat die Malerin sieben junge Frauen als Dämoninnen der Sieben Todsünden porträtiert. Beim längerem Verweilen vor den vor kräftigen Farben strotzenden Werken Bachems könnten in den Betrachtenden Bildfragmente von Hieronymus Bosch (1450-1516) aufblitzen.
Das unaufdringliche Trio „Solid Jazz“ aus Braunschweig begleitete die großen und kleinen Besucher musikalisch, die ihre Schritte in das Burgdorfer KompetenzCenter der Hannoversche Volksbank zum „Kennlerntag“ gelenkt hatten. Filialdirektor Eckhard Paga und das gesamte Volksbank-Team bereiteten ihren Gästen mit Ballonkünstler, Kinderschminken und Zaubershow eine kurzweilige Zeit im Rahmen des jüngsten Verkaufsoffenen Sonntags mit Kunstmarkt und Kunstmeile.