Schüler sammeln rote Hände

Die Realschülerinnen Ina Maschigefski (von links) und Celia Coknez sowie Schulsprecher Ole Franz haben die 114 Blätter mit den roten Handabdrücken an Bürgermeister Alfred Baxmann übergeben. (Foto: Realschule Burgdorf)

Zehntklässler der Realschule beteiligen sich an einer Aktion gegen den Einsatz von Kindersoldaten

BURGDORF (r/fh). 114 Blätter mit roten Handabdrücken haben Celia Coknez, Ina Maschigefski und Ole Franz stellvertretend für die Schüler der Realschule Ende Februar an Bürgermeister Alfred Baxmann übergeben. Im Unterricht von Lehrerin Kathrin Bruns hatten sich die Schüler mit dem Thema Kindersoldaten beschäftigt. Dadurch waren sie auch auf den Internationale Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten aufmerksam geworden - den sogenannten Red Hand Day (englisch für Rote-Hand-Tag).
Mit den roten Handabdrücken wollen Menschenrechtsorganisationen an diesem Tag darauf aufmerksam machen, dass staatliche Armeen, Rebellengruppen und Milizen noch immer hunderttausende Kinder in den Kampf schicken, auch wenn das laut dem Kindersoldatenprotokoll der Vereinten Nationen, das von 167 Staaten unterzeichnet wurde, verboten ist. Dieser Menschenrechtsvertrag ist am 12. Februar 2002 in Kraft getreten. Seither wird am 12. Februar in vielen Ländern der "Red Hand Day" begangen.
Daran hat sich in diesem Jahr auch die Klasse 10C der Realschule beteiligt. Sie malte den Schülern des zehnten Jahrgangs die Hände rot an und ließ sie damit Abdrücke machen. Doch das allein reichte Ina Maschigefski nicht aus: Sie ergriff die Initiative und sammelte zusätzlich auch in der Feuerwehr, in der sie selbst aktiv ist. So konnte sie noch viele weitere Blätter mit roten Handabdrücken beitragen. Bürgermeister Alfred Baxmann versprach den engagierten Schülern, die 114 Blätter dem Europaparlamentsabgeordneten Bernd Lange zu überreichen.