Sanierung verschiebt sich

Arbeiten an der Orgel und im Innenraum der St.-Pankratius-Kirche beginnen erst nächstes Jahr / Grund dafür sind Mängel an der Elektroanlage

BURGDORF (r/fh). Schlechte Nachrichten für die St.-Pankratius-Gemeinde: Die Sanierung der Orgel und des Innenraums dauert länger und wird teurer als geplant. Laut Pastor Dirk Jonas hat sich erst jetzt herausgestellt, dass die Elektroanlage der Kirche am Spittaplatz erhebliche Mängel aufweist, die mit großem Aufwand behoben werden müssten.
Der Kirchenvorstand hat deshalb entschieden, die Sanierung auf das nächste Jahr zu verschieben. Die Kirche wird dann voraussichtlich von Mai bis November 2020 gesperrt sein. Eigentlich sollte es schon in wenigen Wochen, im Juni, losgehen. Doch nach den neuesten Erkenntnissen sei es nicht möglich, die Arbeiten vollständig im vorgesehenen Zeitraum abzuschließen. Und eine Aufteilung auf zwei separate Bauabschnitte in diesem und im nächsten Jahr sei aus technischen und logistischen Gründen nicht sinnvoll.
Bei aller Enttäuschung über die unerwarteten Schwierigkeiten ist Pastorin Friederike Grote bemüht, auch das Positive zu sehen: "Wir sind froh darüber, dass noch rechtzeitig vor Baubeginn die Qualitätsmängel an der elektrischen Anlage in der Kirche erkannt wurden", betont sie. Außerdem sei sie dankbar, dass alle schon beauftragten Gewerke inklusive der Orgelbaufirma bereit seien, kurzfristig die Maßnahme um ein Jahr zu verschieben. „Also machen wir das Beste daraus, nutzen unsere St.-Pankratius-Kirche in diesem Jahr doch“, resümiert Grote. Besondere Gottesdienste und Festlichkeiten, die bereits an anderer Stelle geplant sind, sollen aber nicht wieder zurück in die Kirche verlegt werden.