Saisonstart im Waldbad

Anschwimmen mit der Ortsbürgermeisterin

Ramlingen (r/fh). Das Waldbad Ramlingen startet am morgigen Samstag, 6. Juni, in die Saison. An diesem Tag ist das Bad ab 12 Uhr geöffnet und um 14 Uhr beginnt das offizielle Anschwimmen mit der Ortsbürgermeisterin Birgit Meinig.
Wegen des Coronavirus muss das Bad eine ganze Reihe von Auflagen erfüllen. Deshalb ist zunächst eine Probephase geplant, um auszuloten, ob die Maßnahmen greifen und wie viele Besucher auch mit entsprechendem Abstand im Bad Platz finden. In dieser Zeit haben nur Mitglieder des Fördervereins mit Saisonkarte Zutritt. Gleichzeitig dürfen sich höchstens 20 Besucher im Wasser und 75 insgesamt im Bad aufhalten. "So können wir uns erst einmal einarbeiten und uns peu à peu an diese besondere Situation herantasten", erläutert die Vorsitzende des Fördervereins Sabine Scheems-Schnellinger.
In den vergangenen Tagen und Wochen hat sie sich zusammen mit ihrem Team intensiv mit den Vorgaben zum Infektionsschutz beschäftigt. "Wir haben einen getrennten Ein- und Ausgang eingerichtet und Putzpläne erstellt", sagt sie. So würden beispielsweise Toiletten und Handläufe alle zwei Stunden gereinigt und desinfiziert. Außerdem sei die Rutsche gesperrt und für Kinder und Jugendliche gebe es keine Schwimmmatten im Becken. Jeder Besucher müsse Namen und Kontaktdaten angeben und eintragen, wann er ankomme und wann er das Bad wieder verlasse.
Zumindest für die ersten Tage nach der Eröffnung rechnet Scheems-Schnellinger nicht damit, Besucher abweisen zu müssen. "Laut der Vorhersagen macht das schöne Wetter ab Samstag ja erst einmal wieder Pause so wie immer, wenn das Waldbad öffnet", sagt sie mit einem Schuss Selbstironie. An heißen Tagen hielten sich hingegen im Schnitt 200 Gäste im Bad auf. "Da wäre die Begrenzung auf 75 dann ein echter Einschnitt", räumt Scheems-Schnellinger ein.
Sie hofft aber, die Zahl noch etwas erhöhen zu können, wenn der Probebetrieb gut laufe. Dann sollten eventuell auch wieder Saisonkarten ohne Mitgliedschaft und Tageskarten verkauft werden. Ob und wann das realisiert werden könne, stehe aber noch nicht fest. Allerdings zeigten die Erfahrungen der zurückliegenden Jahre, dass die Mitglieder des Fördervereins und Saisonkarteninhaber den Großteil der Badegäste ausmachten. "Und diejenigen kommen dann auch regelmäßig, auch wenn das Wetter mal nicht so gut ist", so Scheems-Schnellinger.