Rudy Giovannini begeisterte mit wunderschönem Musikabend

Seinen Fans in Burgdorf präsentierte sich der sympathische Sänger einmal mehr als charmanter Troubadour zum Anfassen. (Foto: Georg Bosse)

MARKTSPIEGEL präsentierte den „Caruso der Berge“ in Burgdorf

BURGDORF (gb). Wie man gesanglich Berge versetzen kann, hörten und erlebten über 200 Musikfreunde, darunter Bürgermeister Alfred Baxmann mit Gattin Elke, am vergangenen Samstag im Burgdorfer Veranstaltungszentrum (VAZ). Denn der MARKTSPIEGEL präsentierte den italienischen Tenor Rudy Giovannini, den „Caruso der Berge“, mit seinem klassischen und volkstümlichen Liederrepertoire. Da durfte natürlich auch der Hit „La Montanara“ nicht fehlen.
„Das Lied der Berge“ (1927) ist heute im italienischen Alpenraum weit bekannt und hat mittlerweile auch in Deutschland volksliedhaften Charakter. Der 1974 in Bozen (Südtirol) geborene Sänger absolvierte seine klassische Gesangsausbildung an den Konservatorien von Bozen und Modena. „Aber ich schwärme auch für die „Doors“ mit Jim Morrison“, verriet der beliebte Künstler wenige Minuten vor seinem Auftritt in einem kurzen Interview mit dem MARKTSPIEGEL. Sein größter Erfolg gelang ihm jedoch 2006 mit dem Gewinn des „Grand Prix der Volksmusik“. Seitdem ist Rudy Giovannini auch einem breiten deutschen Publikum ein Begriff.
Mit einem facettenreichen Programm, wie neapolitanischen Canzones, dem Stück „Va` pensiero“ aus Verdis „Gefangenenchor“ (Nabucco) über das „Wolgalied“ bis hin zur Volksweise „Santa Lucia“ aus seiner Heimat Südtirol, hat sich der sympathische Sänger eine große deutsche Fangemeinde erobert. Der Rudy Giovannini-Fanclub aus dem lippischen Blomberg war mit etlichen Mitgliedern nach Burgdorf angereist. Zu ihnen gehört auch der Burgdorfer Karl-Heinz Thödtmann, der für die Veranstaltungsdurchführung verantwortlich war und in seiner Anmoderation Rudy Giovannini als Top-Entertainer ankündigte. Der kleine Sänger mit der großen Stimme ließ sich nicht lange bitten und schenkte seinem dankbaren Publikum einen wunderschönen Musikabend. Und zwar genau so, wie seine Fans ihn lieben - als charmanter Troubadour zum Anfassen.