Rolf-Steinhoff-Pokal geht nach Rethmar

12 Sehnder Mannschaften traten in diesen Jahr beim Boulen um den Rolf-Steinhoff-Pokal an.

12 Boule Mannschaften wetteiferten in Sehnde um die Krone

VON DANA NOLL

SEHNDE. Am vergangenen Samstag gingen 12 Boule-Mannschaften in Sehnde an den Start und kämpften bei tropischen Temperaturen zum achten Mal um den Rolf-Steinhoff-Pokal. Darunter Mannschaften überwiegend aus der Kernstadt aber auch aus den Ortsteilen Rethmar und Wassel sowie erstmalig aus Lühnde.
Am Ende konnte sich die Mannschaft 1 vom Boule Club Rethmar die begehrte Trophäe sichern. Die Siegerehrung wurde vom ehemaligen 1. Stadtrat Rolf Steinhoff durchgeführt. Der Vorjahressieger TVE Boule Herren wurde Zweiter, auf den dritten Platz landeten die „Heißen 13“.
Schon seit vielen Jahren ringen die Bouler um den Pokal, der in diesem Jahr von den Vorjahressiegern dem TVE Sehnde, Abteilung Boule, veranstaltet wurde. Neben den drei Boulern pro Mannschaft kamen noch zahlreiche Teilnehmer als Auswechselspieler und vor allem zum Anfeuern auf den idyllisch gelegenen Bouleplatz in Sehnde, in Nähe des Rathauses. „Um den schönen Platz werden wir oft beneidet“, so Karl-Heinz Kucharzik von der Boule-Sparte des TVE Sehnde. Mit den großen Bäumen, die viel Schatten spendeten, war der Platz bei Temperaturen um die 30 Grad Celsius idealer Austragungsort des Turniers.
„Das sind Temperaturen wie im Ursprungsland des Boules“ witzelte ein Teilnehmer. Denn der Sport hat seine Wurzeln vor gut 100 Jahren in Frankreich. Es ist ein ruhiger, kommunikativer aber vor allem „geselliger Sport“, erzählt Karl-Heinz Kucharzik, „Man hat die Möglichkeit gemütlich zusammen zu sitzen bei Essen und Trinken und kann sich dennoch sportlich betätigen.“
Die Spielidee ist einfach und die Regeln überschaubar. Ziel ist es, möglichst nah mit der eigenen Spielkugel an die Zielkugel, auch „Schweinchen“ genannt, zu kommen. Diese kann aber auch herausgedrückt oder weg geschossen werden. In Deutschland erfreut sich das Boule-spielen immer größerer Beliebtheit. „Es ist ein Sport für jedermann, bei der Frauen und Männer gemeinsam spielen können“, so Karl-Heinz Kucharzik, der selbst seit drei Jahren beim Boule aktiv ist.