Restaurierte Glaubensglocke auf dem Friedhof Uetzer Straße

Wolfgang Schüttler (2. Vorsitzender Förderverein), Hubert Berz (1. Vorsitzender Förderverein), Metallkünstler Hilko Schomerus und Wolfgang Hornig (Referent Öffentlichkeitsarbeit Kirchenkreis Burgdorf) sind stolz auf die restaurierte Glaubensglocke auf dem Friedhof Uetzer Straße. (Foto: Dana Noll)

Metallkünstler Hilko Schomerus lässt ausgediente Glocken erstrahlen

BURGDORF (dno). Leider nicht mehr mit ihrem Geläut, aber dafür mit ihrem Anblick erfreut die Gedenkglocke im Eingangsbereich des evangelischen Friedhofes in der Uetzer Straße in Burgdorf. Sie wurde von Metallkünstler Hilko Schomerus liebevoll restauriert.
Als sogenanntes „Nachkriegsgeläut“ hatte diese Glocke in der Pankratiuskirche von 1946 bis zum Jahr 2009 gedient. Noch im gleichen Jahr hatte der Kirchenvorstand durch eine Spendenaktion drei dieser ausgedienten Glocken zur Erinnerung erhalten und auf verschiedenen kirchlichen Geländen platziert. Die „Friedensglocke“ fand ihren Platz an der Ostwand der Kirche, die „Hoffnungsglocke“ im Eingangsbereich der Kindertagesstätte Fröbelweg und die „Glaubensglocke“ nun hier ihren Platz auf dem Friedhof Uetzer Straße in der Nähe der Kriegsgräber.
Durch Witterungseinflüsse sind die Glocken stark verrostet und damit unansehnlich geworden. Der Förderverein zur Erneuerung und Erhaltung der St.- Pankratiuskirche e.V. hat die Restaurierung aus eigenen Mitteln finanziert. Dabei vertraute man auf den erfahrenen Metallgestalter und gebürtigen Burgdorfer Hilko Schomerus. So wurden fachgerecht alte Farbreste entfernt, eine Metall-Grundierung sowie ein silberner, witterungsbeständiger Graphit-Lack aufgetragen.
Die mehrere Tonnen schwere Glocke erstrahlt nun im neuen Glanz und die Inschrift ist für die Besucher jetzt gut lesbar. „Unser Glaube Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit“ soll zum Gedenken wie Nachdenken aufrufen.