„Relativ ruhiges Jahr“ für die Ortswehr K.B.

Beförderte, Funktionsträger, Ortsbrandmeister und Stellvertreter der FFW Isernhagen, Ortswehr Isernhagen K.B..
 
Gemeindebrandmeister Clive von Plehn (rechts) befördert Andreas Wegener zum Löschmeister, daneben Ortsbrandmeister Uwe George.

Auf Jahreshauptversammlung neben Grußworten und Ehrungen auch Kritik

VON DANA NOLL

ISERNHAGEN K.B. Insgesamt 14 Einsätze musste die Ortswehr in Isernhagen K.B. im letzten Jahr absolvieren. Darunter sieben Brände (u.a. ein Dachstuhl- und Hallenbrand), vier technische Hilfeleistungen (Unwettereinsätze und Unfälle mit ausgelaufenen Betriebsstoffen) sowie drei Fehlalarmierungen. Insgesamt kam die Wehr damit auf 2.614 Dienststunden, mit den Fahrzeugen wurden über 3.212 Kilometer zurück gelegt.
Die stellvertretende Gemeindebürgermeisterin Sabine Müller überbrachte die besten Grüße aus Rat und Verwaltung:“Das Engagement der Kameradinnen und Kameraden verdient Anerkennung und Wertschätzung. Teamgeist wird hier gelebt. Wir können nur den Rahmen schaffen, mit Leben füllen müssen sie es!“
So wurden wieder die traditionellen Veranstaltungen wie der Laternenumzug des Kindergartens oder auch der Weihnachtsmarkt unterstützt. Neu waren das Hopfenfest Isernhagen oder auch das Lichterfest, das leider bedingt durch das schlechte Wetter und auch zahlreicher Paralleltermine nicht so gut besucht war. Beide Veranstaltungen werden aber „in diesem Jahr sicher wieder stattfinden“, versprachen Ortsbrandmeister Uwe George und Ortsbürgermeister Matthias Kenzler. Dieser bedankte sich in seinem Grußwort für das „ehrenamtliche Engagement“ und fügte hinzu, „Im Notfall können wir auf euch vertrauen!“ Er appellierte, „dass endlich die Standortfrage für ein neues Gerätehaus  geklärt wird.“ Noch deutlichere Worte fand Herbert Löffler vom WFFA. „Das Gerätehaus müsste eigentlich in diesem Zustand geschlossen werden!“ Er sicherte der Wehr weiterhin zu, „sich für schnelle Lösungen einzusetzen und lobte diese für ihre hervorragende Arbeit.“
Die Jugend ging sogar noch einen Schritt weiter und Jugendwart Jonas Wagner erklärte nochmals den Beschluss der Jugendfeuerwehr, die Fahrzeughalle nicht mehr zu betreten. „Es ist sehr eng und geht einfach so nicht mehr, somit haben wir diese Entscheidung im September 2018 getroffen und wir stehen dazu.“ Weiterhin gab er einen kurzen Rückblick auf die Höhepunkte in 2018 wie die Maispiele – hier wurde der 6. Platz belegt – und auf das Pfingstzeltlager in Altwarmbüchen.
Kinderwartin Katharina Wolf ließ sich entschuldigen und durch ihren Vater Dieter vertreten, der das Jahr 2018 mit, „Es wurde viel gelernt und die Kinder hatten viel Spaß!“, zusammenfasste. Mit drei Mädchen und sechs Jungen könnte die Kinderfeuerwehr „durchaus noch Verstärkung vertragen“, so Dieter Wolf. „Dieses gilt auch für die Kinderfeuerwehrwartin, die sich über Unterstützung freuen würde“, appellierte der Ehrenbrandmeister weiter.
Clive von Plehn übernahm die Beförderung – der Gemeindebrandmeister beförderte Andreas Wegener zum Löschmeister. Weiterhin erinnerte er, „dass seit Mai 2018, die Altersgrenze für den aktiven Dienst auf 67 Jahre angehoben wurde.“ Auch zum Thema Standortfrage nahm er kurz Bezug:“Die Neubauten sind in der beschlossenen Reihenfolge abgearbeitet wurden und so wird das auch weiterhin eingehalten.“
Die Neuwahlen erfolgten einstimmig: Gruppenführer BTR ist Heiner Schneider, stellvertretender Gruppenführer Rouven Kues, Gerätewart Tobias Goth, stellvertretender Gerätewart Matthias Wolf, Presse- und Jugendwart der neue Feuerwehrmann Jonas Wagner, stellvertretender Jugendwart Janes Fahron sowie Gruppenführer MLF Bernhard Hemme, stellvertretender Gruppenführer MLF Kai Schumann.