Projekt gegen Fake News

Lehrerin Dagmar Köhler (von links) freut sich mit den Schülern Fynn Schnieders, Levin Schmidt, Anna Kanngießer und Maximilian Engel über den Sieg beim Regionalfinale. (Foto: BBS Burgdorf)

Schüler der BBS Burgdorf gewinnen beim Regionalfinale des YES-Wettbewerbs

Burgdorf (r/fh). Eine Schülergruppe des beruflichen Gymnasiums der BBS Burgdorf ist bei dem bundesweiten Wettbewerb „Young Economic Summit“ (YES) eine Runde weiter. Mit ihrem Projekt hat sie beim Regionalfinale den ersten Platz belegt und sich damit nicht nur ein Preisgeld von 1000 Euro gesichert, sondern sich auch für das Bundesfinale vom 24. bis 26. September in der Bucerius Law School in Hamburg qualifiziert.
Zur klassenübergreifenden Projektgruppe des beruflichen Gymnasiums gehören Maximilian Engel, Anna Kanngießer, Levin Schmidt und Fynn Schnieders. Gemeinsam haben sie eine Idee entwickelt, wie sich im Internet Fake News, also falsche Nachrichten und Verschwörungstheorien, identifizieren lassen. Das soll mithilfe eines Computersystems gelingen, das sie „Conspirex“ getauft haben, abgeleitet vom englischen Wort für Verschwörung ‚conspiracy‘. Das System soll es Nutzern ermöglichen gemeinsam Falschmeldungen zu entlarven. „Fake News können nicht durch staatliches Eingreifen reduziert werden, sondern nur durch das Engagement von allen Nutzern“, erklärt Levin stellvertretend für das Team. Unterstützt werden die Schüler von ihrer Lehrerin Dagmar Köhler.
Der Regionalentscheid fand auch dieses Jahr wieder digital statt. Jedes Team hatte zehn Minuten Zeit für eine Präsentation in englischer Sprache. Im Anschluss daran stellten sich die Teams einer Diskussion mit Fragen aus dem Plenum.