Praktische Berufsweltorientierung

Melina Habenicht (links), Pflegepädagogin am Klinikum Lehrte, erklärt Chantal, die verschiedenen Aufgabenfelder.

Unternehmen aus der Region stellen sich an der Realschule Lehrte vor

VON DANA NOLL

LEHRTE. Was will ich mal werden? Diese Frage beantworten Grundschüler deutlich entspannter als die Mädchen und Jungen auf den weiterführenden Schulen. Verständlich, denn ab Klasse 8 rückt die Berufswahl stärker in den Fokus. Auch an der Realschule Lehrte wird „einiges geboten, damit die Schülerinnen und Schüler vor allem praktische Einblicke in die Berufsfelder bekommen“, so Lehrkraft Helge Dau, der für die Berufsorientierung an der Schule zuständig ist.
Neben Zukunftstag und Praktika geben Kooperationen mit Bildungsträgern wie beispielsweise mit der Berufsschule, Einblicke in die Berufswelt.
Ergänzend dazu fand vor den Zeugnisferien eine 2-tägige Veranstaltung zur praktischen Berufsorientierung an der Realschule statt. An zwei Tagen hatten fast 100 Schülerinnen und Schüler aus dem 8. Jahrgang die Chance, verschiedene Berufsfelder kennen zu lernen. Jeweils in Teams aus drei bis fünf Schülern ging es mit einem Laufzettel von Firma zu Firma. Begleitet wurde das Projekt von AußerGewöhnlich aus Oldenburg.
„Es geht hier vor allem um Praxiserfahrung“, erklärt Helge Dau, „In der 9. Klasse muss ein Praktikum gemacht werden, diese Veranstaltung ist ein sinnvoller Schritt davor.“
„Viele Betriebe suchen Azubis oder Praktikanten, somit ist dieses Projekt auch für die Firmen und Unternehmen eine gute Plattform“, ergänzt Tarek Hagedorn von AußerGewöhnlich. „Eine Win-Win-Situation für alle Partner“ schließt Helge Dau an.
Insgesamt zwölf Firmen aus der Region waren vor Ort, darunter das Klinikum Lehrte, der Stromtrassenbauer TenneT, Hornbach Logistik, die Polizei, das Rosemarie-Nieschlag-Haus oder auch der Zoll.