Polizei kontrolliert Licht

Die Hälfte der Fahrzeuge weist Mängel auf

Burgdorf (r/fh). Zum Start in die dunkle Jahreszeit hat die Polizei Burgdorf die Beleuchtung von Lastwagen, Autos und Fahrrädern kontrolliert - und mehr als die Hälfte der Fahrzeuge wies Mängel auf. In den meisten Fällen verzichtete die Polizei auf das Verwarngeld in Höhe von 20 Euro und gab stattdessen die Auflage, die Beleuchtung instand setzen zu lassen und anschließend bei der Polizei vorzuführen. Wenn Licht oder Scheinwerfer nicht richtig funktionieren, besteht schließlich erhebliche Unfallgefahr. 
Von 581 kontrollierten Fahrzeugen wiesen 323 eine nicht ordnungsgemäße Beleuchtung auf. Darunter waren 175 motorisierte Fahrzeuge und 148 Fahrrädern. Im Rahmen der Kontrollen wurde ein besonderer Fokus auf die Aufklärung über die Wichtigkeit der Beleuchtung gelegt:

● Defekte, verschmutzte Beleuchtungen erschweren die eigene Erkennbarkeit und Sicht im Dunkeln und können dadurch das Unfallrisiko erhöhen. Nebelscheinwerfer dürfen nicht als Ersatz genutzt werden, sondern nur, wenn durch Nebel, Schneefall oder Regen die Sicht erheblich eingeschränkt wird.

● Ebenso erhöht sich das Unfallrisiko durch zu hoch eingestellte Scheinwerfer, wodurch der Gegenverkehr oder vorausfahrende Fahrzeugführende geblendet werden. Die richtige Einstellung kann zum Beispiel in der Werkstatt überprüft werden.

● Auch die neueren vorderen Scheinwerfer von Fahrrädern und Pedelecs sind häufig zu hoch eingestellt. Dadurch werden andere Verkehrsteilnehmende geblendet. Tipp: Der Lichtkegel sollte circa fünf Meter vor dem Rad auf den Boden treffen.

● Krafträder müssen auch tagsüber, unabhängig von den Sichtverhältnissen, Tagfahrlicht oder Abblendlicht eingeschaltet haben.