Politiker wollen Tempo 30

Geschwindigkeitsbegrenzungen auf den Ortsdurchfahrten in Sorgensen und Dachtmissen

SORGENSEN/DACHTMISSEN (ph). Auf den Ortsdurchfahrten in Sorgensen und Dachtmissen, soll künftig Tempo 30 gelten - das haben die Politiker auf Antrag der CDU/FDP-Gruppe der Ratssitzung vom 7. November einstimmig entschieden. Die Stadt wird einen entsprechenden Antrag jetzt bei der Region stellen, die als Untere Verkehrsbehörde abschließend darüber entscheidet.
Auf der Hauptstraße in Sorgensen gibt es bereits eine Geschwindigkeitsbegrenzung- aber nur von 7 bis 16.30 Uhr. Die Ratspolitiker fordern, dass sie künftig rund um die Uhr gilt. Das begründen CDU und FDP in ihrem Antrag damit, dass Kinder und Jugendliche auch später am Nachmittag und Abend „über die Straße gehen, weil sie zu ihrem Sportverein wollen“.
In Dachtmissen wiederum liegt an der Ortsdurchfahrt die Senioren- Residenz Betram: Zur Sicherheit der alten Menschen sei auch dort eine Geschwindigkeitsbegrenzung unbedingt erforderlich. Das komme aber auch allen anderen Einwohnern in Dachtmissen zu Gute, die sich seit längerem über die zu schnell fahrenden Fahrzeuge beschweren.
Verschärft hat sich die Situation, seit die Firma K+S mit dem Bau ihrer Recyclinganlage auf der Kalihalde in Wathlingen begonnen hat. Seit dem habe der LKW-Verkehr auf der L311 stark zugenommen, wie die Sorgenser, Dachtmisser und Hänigser beklagen.