Plastik im Meer

Die Umweltpädagogen Ariane Ragusa und Jörg Apel sprechen mit den Kindern bei der Ferienaktion in der Martin-Luther-Kirche über Mikroplastik. (Foto: privat)

Kinder suchen in der Ferienbetreuung nach Alternativen, um im Alltag Müll zu vermeiden

BURGDORF (r/fh). Als er versucht, Gottes Auftrag zu entrinnen, wird der Prophet Jona von einem Wal verschluckt. So erzählt es die Bibel. Und mit dieser Geschichte haben sich rund 50 Kinder in der Ferienbetreuung der Martin-Luther-Gemeinde in Ehlershausen beschäftigt. Dabei ging es aber nicht nur um die Bedeutung der biblischen Überlieferung, sondern auch um ganz aktuelle Probleme. Denn die Kinder wissen auch, dass Fische seltener Menschen verschlucken, als vielmehr große Mengen an Mikroplastik, die in den Weltmeeren herumtreiben. Ein großes Problem für Tiere, Umwelt und Menschen.
"Die Kinder lieferten viele Beispiele zu einer Verhaltensänderung – sehr beeindruckend", lobt Diakonin Anja Schawohl, die die Ferienbetreuung begleitete. Sie hatte für das Thema hatte sie die Umweltpädagogen Ariane Raguse und Jörg Appel von “Natur macht stark!” eingeladen.
Unter dem Motto “Plastik in jeder Welle” haben sie gemeinsam mit den Kindern Zusammenhänge und Gefahren von Mikroplastik erarbeitet und nach möglichen Lösungen und Alternativen geforscht. "Dabei wurde schnell klar, dass es nicht einfach, aber dennoch möglich ist, bewusst auf Plastik und das Auto zu verzichten", so Schawohl.