Paulus-Kirche „trommelte“ für ihre Arbeit in der Südstadt

Mit seiner Dankesrede zu zehn Jahre sozial-diakonischer Arbeit in der südstädtischen St. Paulus-Kirchengemeinde, wünschte Superintendent Dr. Ralph Charbonnier (Foto) dem Gemeinwesenprojekt „Gottes Segen“. (Foto: Georg Bosse)

10 Jahre erfolgreiche Gemeinwesenarbeit mit Credo, Kommunikation und Kooperation

BURGDORF (gb). Mit annähernd 200 Gästen, darunter Bürgermeister Alfred Baxmann und Superintendent Dr. Ralph Charbonnier, hat die St. Paulus-Kirchengemeinde am vergangenen Freitag ihr seit zehn Jahren bestehendes sozial-diakonisches Erfolgsprojekt „Gemeinwesenarbeit“ gefeiert. Darüber hinaus konnte für das sich auf gutem Weg befindliche „Familienzentrum“ in der Burgdorfer Südstadt ein kleines Café eröffnet werden (der MARKTSPIEGEL berichtete).
Alfred Baxmann lobte die Paulus-Projekte, die auf Verlässlichkeit beruhten und unterstrich, dass das Familienzentrum mit seinem neuen Krippenangebot subsidiär für die Stadt tätig sei. „Allein wären wir den Herausforderungen der Südstadt nicht gewachsen“, gab der Verwaltungschef zu, der die Bergpredigt als Grundlage aller (weltlichen) Gemeinwesenarbeit betrachtet. Superintendent Charbonnier erläuterte aus seiner Sicht den Erfolg der Paulus-Projektarbeiten. „Die haupt- und ehrenamtliche Arbeit hinter dem Kürzel „CKK“, Credo, Kommunikation und Kooperation, trägt wesentlich zum Gelingen bei“, so Charbonnier. Er vergaß auch nicht, in diesem Zusammenhang Gertrud Mrowka zu erwähnen, die bis zu ihrem Tod vor rund einem Jahr die Entwicklung der diakonischen Gemeinwesenarbeit in der Paulusgemeinde als „Motor für strategisches Denken und Handeln“ maßgeblich mit vorangetrieben habe. „Gottes Segen für diese segensreiche Arbeit“, schloss Ralph Charbonnier seine Dankesrede.
Die familiäre Veranstaltung wurde von den Paulus-Trommelkids unter der Leitung von Christoph Hempel geräuschvoll begleitet.