„Pappaul“ platzte aus allen Nähten

Großer Andrang beim 19. Pappaulfest in Hänigsen.

Kulinarisches und Musikalisches beim 19. Pappaulfest

VON DANA NOLL

HÄNIGSEN. „Richtiges Pappaul-Wetter“, scherzte Ortsbürgermeister Norbert Vanin. Wie schon in den vergangenen Jahren erfreute sich das Pappaulfest in Hänigsen erneut an strahlendem Sonnenschein und schönem Spätsommerwetter. In Scharen strömten die Besucher zum „Pappaul“ und wurden hier mit einem unterhaltsamen Programm und kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt. Elf Vereine und Verbände und zahlreiche ehrenamtliche Helfer hatten zum guten Gelingen beigetragen.
Den Auftakt machte ein ökumenischer Gottesdienst unter freiem Himmel, der „sehr gut besucht war“, berichtet Norbert Vanin. Sogar eine Taufe wurde vollzogen – ein ganz besonderer Höhepunkt für Familie, Paten und Gäste der kleinen Hanna.
Musikalisch wurde das Fest begleitet vom Feuerwehrmusikzug Burgdorf/Hänigsen sowie
von den Männergesangsvereinen Liederkranz Concordia Uetze sowie Hänigsen. Erstmalig musste das Fest ohne die Darbietung der Volkstanzgruppe auskommen. Dafür gab es heimatliche Tänze der jesidischen Gemeinde. Schon in den letzten zwei Jahren hatte die jesidische Gemeinde mit ihrem kulinarischen Stand für viel Begeisterung gesorgt. Die Speisen waren schon nach wenigen Stunden ausverkauft – in diesem Jahr war man auf den Ansturm vorbereitet!
Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. CDU und SPD übernahmen in diesem Jahr erstmalig den Getränkestand und gaben ihren Bratwurst-Grill an den DGB ab. Die selbstgemixten Cocktails oder das große Kuchen- und Tortenbuffet ließen keine Wünsche offen.
Kein Pappaulfest ohne das knusprige und leckere „Pappaul-Brot“! Ganz ohne chemische Zutaten wird es aus Roggenvollkornmehl, Weizenmehl, Roggenvollkornsauer, Salz, Hefe, Wasser und mit „ganz viel Liebe „ gebacken. Das Pappaul-Brot erinnert an die guten, alten Zeiten, in denen gegenüber vom Dorfgemeinschaftshaus Am Pappaul noch eine Bäckerei stand, die nicht nur Namensgeber war, sondern den Ort mit dem Duft von frischem Brot und Kuchen entzückte.
Auch für die jüngsten Gäste wurde viel geboten. Wie in jedem Jahr gab es ein großes Gewusel auf der Strohburg und im Haus gab es vielerlei kreative Mal- und Bastelaktionen.
Hier sorgten die Hänigser Kindergärten, die Gemeindejugendpflege und die Kunstspirale, dass keine Langeweile bei den Kindern aufkam.
Norbert Vanin bedankte sich bei allen Akteuren, ganz besonders bei Ralf Marz, „der für die Plakate gesorgt hatte und Jan Sander, der die Strohburg bereit stellte.“
Der Erlös des Pappaul-Festes bleibt auch in diesem Jahr wieder im Ort und fließt sowohl in das Haus Am Pappaul als auch in Dorfprojekte.