Otzenia Otze testete Treffsicherheit seiner Gäste

Lieblingswettbewerb bei den Teilnehmern war das Vogelstechen, bei dem mit einem an einer Kette aufgehängten Holzvogel auf eine Scheibe gezielt wurde. (Foto: Holger Staab)
 
Beim Blasrohr stehen der 2. Vorsitzende des Otzenia Otze, Reinhard Lüssenhop und Gudrun Scheller zur Sicherheit zur Seite. (Foto: Holger Staab)

Otzer Mehrkampf wieder mit großer Beteiligung

OTZE (hs). Minigolf und Luftgewehrschießen, Speerwerfen und Pistolenschießen, eigentlich haben diese sportlichen Aktivitäten wenig gemeinsam. Das ändert sich allerdings beim Otzer Mehrkampf, der am vergangenen Sonntag über 150 Teilnehmer und mehr als 25 Teams zum Schützenverein Otzenia lockte. Der traditionelle Wettbewerb wurde wieder toll angenommen, auch viele befreundete Vereine nahmen teil.
Seit Jahren führt Otzenia Otze den Spaßzehnkampf, wie es Karl-Heinz Dralle formulierte, auf dem Schützenplatz in Otze durch. Eineinhalb bis zwei Stunden sind die Wettkämpfer damit beschäftigt, an den einzelnen Stationen ihr Geschick und die Treffsicherheit zu testen. Dabei können Erwachsene genauso teilnehmen wie Kinder, für die es einen eigenen Fünfkampf gibt.
Es gibt einen Mannschaftswettbewerb (jeweils vier Teilnehmer) und die Einzelwertung. Bei den einzelnen Disziplinen ist auch Glück gefragt, aber es geht überall um das Thema „Zielen und Treffen“. Die Zehnkampfstationen sind Luftgewehr-, Armbrust- und Pistolenschießen, Minigolf, Dartwerfen, Kugelrollen, Speerwerfen, Blasrohrschießen, Ringewerfen und Vogelstechen. Bei den Kindern, die bis zum 14. Lebensjahr nicht am Schießen teilnehmen dürfen, wurde ein Fünfkampf mit Minigolf, Dartwerfen, Kugelrollen, Blasrohr und Ringewerfen durchgeführt. Ein Tag für die ganze Familie, denn auch für das leibliche Wohl hatte Otzenia gesorgt. Neben für jedermann erschwinglichen Teilnahmegebühren machte auch das Wetter mit viel Sonnenschein, nach vielen Tagen mit kalter Witterung, mit - so war die Beteiligung ausgezeichnet.
Das „Vogelstechen“ war wieder die beliebteste Disziplin, denn neben Konzentration und Koordination war auch etwas Glück gefragt. Der Wind konnte den Vogel schon ein wenig verwehen. Zudem war der richtige Schwung für die Treffsicherheit entscheidend. Alle Disziplinen wurden am Ende zusammengezählt, denn es waren alles Wettbewerbe bei denen nach Punkten und Ringen gewertet werden konnte. Vor Antritt der Wettbewerbe durfte eine Disziplin mit einem Joker belegt werden, die am Ende doppelt zählte. Ein weiterer spannender Faktor bei diesem tollen Mehrkampf.
Auch die Preise konnten sich sehen lassen, denn neben dem Spaß und Pokalen gab es auch Geldpreise zu gewinnen. Die Auswertung lag in den Händen von Schießsportleiterin Doris Günther, die in bewährter Form und mit den vielen ehrenamtlichen Helfern des Vereins Otzenia mit den Auswertungen keine Schwierigkeiten hatte. Die Freude an der großen Teilnehmerzahl und an den Fantasienamen, wie „Bratwürste“, „Oma`s Gang“ oder „Krombacher I“, die sich einige Teams gaben, überwog gegenüber der Arbeit, die geleistet wurde.
In den einzelnen Gewinnklassen gab es folgende Sieger. Die beste Herrenmannschaft wurde Feuerwehr Otze I. Bei den Damenteams sicherte sich das DRK Otze den ersten Platz und bei den Jugendmannschaften machten die „Unschlagbaren 4“ ihrem Namen alle Ehre. Gewinner bei den Kindermannschaften wurden die „Zwei lustigen Drei“. Die Einzeltitel eines Otzer Mehrkampfmeisters sicherten sich bei den Herren Gustav Buchholz und Gerhard Redecker mit gleichem Ergebnis, bei den Damen Gudrun Meyer, bei der Jugend Jennifer Matthies und bei den Kindern Sophia Reh.