Notbetreuung in den Kitas

Plätze werden nach festgelegten Kriterien vergeben

Burgdorf (r/fh). In Burgdorf ist für einen eingeschränkten Personenkreis ab Montag, 11. Januar, eine Notfallbetreuung in den Kitas gewährleistet. Das Angebot sei unter Berücksichtigung der vorhandenen Kapazitäten auf das notwendige und epidemiologisch vertretbare Maß begrenzt. Das bedeutet, dass im Bereich der Krippe in der Regel bis zu acht Kinder, im Bereich des Kindergartens in der Regel bis zu 13 Kinder und im Bereich des Hortes in der Regel bis zu zehn Kinder betreut werden dürfen. Das ist jeweils etwa die Hälfte der normalen Gruppengröße.

Die Notbetreuung steht Kindern zu,
1. bei denen mindestens eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter in
betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichem Interesse tätig ist, darunter fallen:
- Energieversorgung (etwa Strom-, Gas-, Kraftstoffversorgung)
- Wasserversorgung (öffentliche Wasserversorgung, öffentliche Abwasserbeseitigung)
- Ernährung und Hygiene (Produktion, Groß-und Einzelhandel)
- Informationstechnik und Telekommunikation (insb. Einrichtung zur Entstörung und
Aufrechterhaltung der Netze)
- Finanzen (Bargeldversorgung, Sozialtransfers)
- Transport und Verkehr (Logistik für die kritische Infrastruktur, ÖPNV)
- Entsorgung (Müllabfuhr)
- Medien und Kultur-, Risiko- und Krisenkommunikation
- Erlaubnispflichtige Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (Kinder- und Jugendheime,
Kindertagesstätten)
2. bei denen ein Unterstützungsbedarf, insbesondere ein Sprachförderbedarf, besteht oder
3. die zum kommenden Schuljahr schulpflichtig nach § 64 Abs. 1 Satz 1 NSchG werden.
Zulässig ist auch die Betreuung in besonderen Härtefällen wie etwa für Kinder, deren Betreuung aufgrund einer Entscheidung des Jugendamtes zur Sicherung des Kindeswohls erforderlich ist, sowie bei drohender Kündigung oder erheblichem Verdienstausfall für mindestens eine Erziehungsberechtigte oder einen Erziehungsberechtigten.