Noch ein bisschen heimeliger als sonst

Heiß begehrt, die Mitbringsel vom Weihnachtsmann.

Weihnachtsmarkt Lehrte rückte zusammen

VON DANA NOLL

LEHRTE. Leicht verändert präsentierte sich der Weihnachtsmarkt in Lehrte in diesem Jahr. „Wir haben alles ein bisschen komprimiert und hoffen, dass es so gefällt“, erklärte Udo Gallowski vom Stadtmarketing Lehrte. Und, es schien zu gefallen. Denn bereits am Eröffnungstag, platzte der Marktplatz zum Einbruch der Dunkelheit aus allen Nähten.
„Lassen sie sich in Weihnachtsstimmung versetzen und sich von dem Duft aus Glühwein und Mandeln einfangen“, riet auch Lehrtes Bürgermeister Klaus Sidortschuk zur Eröffnung.
Vor der Matthäuskirche gab es ein buntes Budenrund, das von Kunsthandwerk bis zur Kulinarik einiges bot. Darunter auch erstmalig Edeka Hohlfeldt, der mit einem bunten Obststand vor Ort war. Hier lockten Ananas, Orangen und Mandarinen und die Verkäufer waren an ihren roten Weihnachtsmützen zu erkennen. „Wir sind in diesem Jahr mit dabei, weil wir präsenter werden möchten in Lehrte“, so Markus Hohlfeldt, „Und, wir haben gute Produkte, die können wir zeigen“, fügte er schmunzelnd hinzu.
Im alten Dorf lockten 25 Stände mit Bratwurst, Chilli, Schokobananen, Mandeln und natürlich Punsch und Glühwein. Selbstgemachtes und Selbstgebranntes wurde zum Kauf angeboten. Zum Aufwärmen ging es in die Jurte, die zum ersten Mal auf dem Lehrter Weihnachtsmarkt präsent war. Familie Ibenthal ließ sich mit Unterstützung der Pfadfinder über die Schulter schauen und gab einen Einblick in das alte Handwerk des Besenbindens. Im „Schönes & Cafe am Markt“, gleich gegenüber, war es ebenso gemütlich. Hier konnten die Jüngsten einen Harry-Potter-Zauberstab basteln. „Aus Ess-Stäbchen, Ornamenten und Acrylfarbe“, erklärte Anna Ibenthal, die die Aktion mit den Kindern durchführte. Höhepunkt für die Jüngsten war die Ankunft vom Weihnachtsmann, der einen großen und vor allem prall gefüllten Bollerwagen mitbrachte. Hier waren viele Schokomänner und Zuckerstangen und noch mehr Orangen drin. Das Gedränge war groß und die Süßigkeiten waren schnell weg – zurück blieben die Orangen. „Das ist jedes Jahr so“, kommentierte eine Besucherin lachend.