Neue Spielzeit beginnt später

Am 26. Februar ist im Theater am Berliner Ring das Schauspiel mit Musik "Moby Dick" zu sehen. (Foto: TfN)
 
Mit dem Stück "Die Räuber" von Friedrich Schiller sollte die neu Spielzeit eigentlich im November starten. Nun werden die Vorstellungen auf den 9. April verschoben. (Foto: TfN)

Die ersten beiden beiden Aufführungen im Theater am Berliner Ring werden im Frühjahr nachgeholt

Burgdorf (r/fh). Nachdem die letzten Aufführungen vor der Sommerpause wegen der Corona-Epidemie ausfallen mussten, wollte das Theater am Berliner Ring eigentlich im November mit der neuen Spielzeit wieder durchstarten. Doch wegen der stark gestiegenen Infektionszahlen und der verschärften Gegenmaßnahmen hat sich der Saisonauftakt nun bereits zum zweiten Mal verschoben. Die erste Aufführung ist demnach jetzt für Freitag, 26. Februar, vorgesehen. Dann steht das Schauspiel mit Musik „Mobby Dick“ auf dem Spielplan.
Für die ersten beiden Aufführungen, die abgesagt werden mussten, gibt es bereits Ersatztermine: Das Drama „Die Räuber“ von Friedrich Schiller, das eigentlich im November aufgeführt werden sollte, wird auf den 9. April verlegt. Das Solo-Musical „The Kraut − ein Marlene Dietrich-Abend“, das eigentlich für Dezember geplant war, soll am 7. Mai nachgeholt werden.
In der Spielzeit 2020/21 präsentieren der VVV und die Stadt Burgdorf sieben neue Gastspiele des Theaters für Niedersachsen (TfN). Zum Saisonabschluss am 10. September steht außerdem ein Star-Gastspiel der Braunschweiger Komödie am Altstadtmarkt auf dem Programm: die Kultkomödie „Ein Käfig voller Narren“ mit Lilo Wanders in der Hauptrolle.
Um die Corona-Vorgaben zu erfüllen, gibt es je Stück diesmal zwei Vorstellungen, jeweils freitags ab 18 Uhr und ab 20 Uhr. Die Zuschauerzahl ist begrenzt und die jeweils gültigen Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten. Die Besucher müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen, den sie nur an ihrem Sitzplatz abnehmen dürfen.
Außerdem wird es diesmal keine Abendkasse geben. Theater-Abonnements in unterschiedlichen Kategorien und Einzelkarten sind ausschließlich im Vorverkauf bei Bleich Drucken und Stempeln, Braunschweiger Straße 2, Telefon (05136) 1862 erhältlich.
• Am 26. Februar geht es in dem Schauspiel mit Musik „Moby Dick“ um die gnadenlose Jagd eines verbitterten Kapitäns auf einen gigantischen Wal. Vorlage der Bühnenversion von Franziska Steiof ist der 1851 erschienene gleichnamige Roman von Herman Melville. Die Musikeinlagen stammen von Thomas Zaufke.

• Am 12. März folgt die bitterböse Musical-Komödie „Sarg niemals nie“. Sie handelt von einem findigen Bestattungsunternehmer, der mit ungewöhnlichen Methoden sein Beerdigungsinstitut vor dem Ruin retten will. Die Musik stammt von Christoph Reuter und Cristin Claas.

• Am 9. April soll das Drama „Die Räuber“ von Friedrich Schiller aufgeführt werden, das eigentlich für den Saisonauftakt im November vorgesehen war, aber wegen der Corona-Epidemie verschoben werden musste. Das Stück beschreibt den erbarmungslosen Konflikt zwischen zwei Brüdern, die sich abgrundtief hassen.

• Am 30. April ist das Schauspiel „Der Teufel und der liebe Gott“ in Burgdorf zu sehen. Das Werk des französischen Schriftstellers und Philosophen Jean-Paul Sartre wirft existenzielle Fragen zur sozialen Gerechtigkeit und Ethik auf.

• Am 7. Mai steht das Solo-Musical „The Kraut − ein Marlene Dietrich-Abend“ von Dirk Heidicke auf dem Programm, das ursprünglich für Dezember geplant war. In der Inszenierung des Theaters für Niedersachsen schlüpft Silke Dubilier in die Rolle der legendären Filmdiva und Chansonsängerin. Das Publikum bekommt bekannte Hits von Marlene Dietrich zu hören, wie beispielsweise „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“, „Sag mir wo die Blumen sind“ und „Ich hab‘ noch einen Koffer in Berlin“.

• Am 28. Mai steht das Schauspiel „Wer hat Angst vorm weißen Mann“ von Dominique Lorenz auf dem Spielplan. Es handelt vom Zusammenprall zweier Kulturen, von Toleranz und Menschenwürde.

• Am 25. Juni ist die Persiflage „Adolf – Der Bonker“ von Walter Moers zu sehen, die von den letzten würdelosen Lebenstage des Diktators Adolf Hitler im Bunker unter Berlin erzählt.

• Zum Saisonschluss am 10. September steht dann Lilo Wanders im Mittelpunkt des Star-Gastspiels. Zu sehen ist Jean Poirets Kult-Komödie „Ein Käfig voller Narren“.