Neue Laptops für Roboter-AG

Der Vorsitzende des Fördervereins Andreas Uredat (links) und der Vorsitzender des Ehemaligenvereins Kai Klinge (rechts) überreichen die neuen Laptops: Mathematik- und Physik Knut Wille (2. von link), Achtklässler Frederik Wille und Informatiklehrerin Tanja Wernicke freuen sich über die Spende. (Foto: Gymnasium Burgdorf)

Förderverein und Ehemaligenverein des Gymnasiums spenden Geräte im Wert von 5200 Euro

Burgdorf (r/fh). Die Schüler der Lego-Roboter-AG am Gymnasium Burgdorf können bald wieder richtig durchstarten: Denn der Förderverein der Schule hat ihnen zehn moderne Laptops gespendet, drei weitere finanzierte der Ehemaligenverein. Die Geräte haben einen Gesamtwert von rund 5200 Euro. Die Computer, an denen die Schüler bisher gearbeitet haben, waren acht bis zehn Jahre alt und bereiteten immer mehr Probleme. "Schon alleine das Hoch- und Herunterfahren hat sehr lange gedauert, sie waren sehr langsam und der Arbeitsspeicher reichte für Windows 10 eigentlich gar nicht mehr aus", schildert Informatiklehrerin Tanja Wernicke.
Die Arbeitsgemeinschaft richtet sich an Schüler ab der sechsten Klasse. Normalerweise trifft sie sich einmal pro Woche, getrennt in zwei Gruppen: Wenicke betreut die Fortgeschrittenen, der Mathematik- und Physiklehrer Knut Wille die Anfänger. Wegen der Corona-Epidemie musste die AG zuletzt pausieren, schon allein deshalb, weil ein jahrgangsübergreifendes Lernen zur Zeit nicht erlaubt ist. "Im neuen Jahr wollen wir nun zumindest wieder in zwei separaten Räumen mit den Sechst- und Siebtklässlern arbeiten", kündigt Wernicke an.
Bereits seit vielen Jahren beteiligt sich die AG immer wieder erfolgreich an der Celler Mindstorms Challenge. Bei diesem Wettbewerb treten Teams von Schulen aus ganz Niedersachsen an und bewältigen dank der richtigen Programmierung unterschiedliche Aufgaben: Ihre Lego-Roboter durchfahren einen Parcours, transportieren kleine Gegenstände und legen sie an einem markierten Zielort, betätigen Schalter, umkurven Hindernissen oder parken unter erschwerten Bedingungen ein.
Ausgestattet mit den neuen Laptops will sich die Arbeitsgemeinschaft künftig auch an dem internationalen RoboCupJunior-Wettbewerb beteiligen. Beim Qualifikationsturnier in Hannover haben sie die Bewährungsprobe bereits bestanden und sich trotz starker Konkurrenz im Mittelfeld platziert. Mit dieser neuen Herausforderung will Wernicke auch ältere Schüler ansprechen. Bisher kommen die rund 20 Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft hauptsächlich aus den sechsten bis neunten Klassen. "Am RoboCup können sich aber auch höhere Jahrgänge bis zum Abitur beteiligen", sagt Wernicke.