Neue Einsatzkräfte für die Feuerwehr

Martin Sturm (unten, von links), Grit July und Kim-Sophie Licht gratulieren den Absolventen der Truppmann1-Ausbildung: Nicolas Wesemeyer (oben von links), Lara Löffler und Noah Schuppa sowie Henri Bode (3. von links), Vanessa Batschauer, Simon Böhm, Finja Carlens und Leon Kleine. (Foto: Feuerwehr Burgdorf)
 
Stadtbrandmeister Dennis-Frederik Heuer (von links), Stadtausbildungsleiterin Lena Erhardt und Bürgermeister Armin Pollehn gratulieren den besten Absolventen des Jahrgangs 2020: Ina Marschigefski, Dominik Schöner und Joachim Dreesmann. (Foto: Feuerwehr Burgdorf)

Acht Teilnehmer schließen die Truppmann-1-Ausbildung erfolgreich ab

Burgdorf (r/fh). Ende September haben drei angehende Feuerwehrfrauen und fünf angehende Feuerwehrmänner aus dem Stadtgebiet Burgdorf die Truppmann-Ausbildung Teil 1 erfolgreich abgeschlossen. Damit haben sie unter Beweis gestellt, dass sie die theoretischen und praktischen Grundkenntnisse für Löscheinsätze und Hilfeleistungen erworben haben.
In der praktischen Prüfung mussten sie unter anderem einen Löscheinsatz in drei unterschiedlichen Varianten aufbauen, eine vierteilige Steckleiter aufstellen, mündlich einige Geräte vom Feuerwehrauto erläutern und mehrere Feuerwehrknoten machen. Die acht Teilnehmer schlossen mit einer Durchschnittsnote von 2 ab.
Stadtausbildungsleiterin Lena Ehrhardt und ihr 14-köpfiges Ausbildungsteam konnten bei dem Lehrgang auf das Konzept aufbauen, das sie im vergangenen Jahr erarbeitet hatten. Denn aufgrund der Corona-Epidemie musste vieles angepasst werden. „Sonst hat sich die Ausbildung über fünf Wochen erstreckt, nun wurde der Lehrgang bei gleicher Gesamtstundenzahl auf 16 Tage verkürzt“, erläutert Erhardt. Das habe sowohl im vergangenen als auch in diesem Jahr gut funktioniert und solle deshalb auch unabhängig von der Pandemie beibehalten werden. „Sonst hat die Motivation bei vielen Teilnehmern nach drei Wochen etwas nachgelassen. Jetzt sind alle vom Anfang bis zum Ende voll dabei“, so die Ausbildungsleiterin.
Außerdem findet ein Großteil des Theorieunterrichts jetzt digital statt. Dafür haben die Ausbilder eine Reihe von Lehrvideos erstellt. „Für die praktischen Übungen müssen wir uns aber natürlich weiterhin vor Ort treffen“, betont Erhardt. Um das Infektionsrisiko zu senken, galt dabei die 3G-Regel. Und weil sich die Teilnehmer bei den Übungen oft sehr nahe kommen, mussten sie dabei außerdem eine Maske tragen.
Die Corona-Epidemie mache sich aber auch noch in anderer Hinsicht bemerkbar. „Wir hatten dieses Jahr nur Mitglieder aus der Jugendfeuerwehr im Lehrgang, die jetzt in die Einsatzabteilung wechseln wollen. Quereinsteiger haben sich nicht dafür angemeldet“, so Erhardt. Das liege vermutlich daran, dass wegen der Pandemie der Tag der offenen Tür und andere öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen ausgefallen seien.
Da im vergangenen Jahr keine Gäste zur Prüfung erlaubt waren, übermittelte Bürgermeister Armin Pollehn seine Grußworte damals als Videobotschaft. In diesem Jahr ermöglichte die 3G-Regelung seine Anwesenheit. Er dankte allen Anwesenden für ihr Engagement und überreichte für die Lehrgangsbesten 2020 und 2021 einen Burg­dorf-Gutschein.
Über diesen konnten sich aus dem Jahr 2020 Ina Maschigefski (Ortsfeuerwehr Ramlingen-Ehlershausen), Joachim Dreesmann (Ortsfeuerwehr Schillerslage) und Dominik Schöner (Ortsfeuerwehr Otze) und aus diesem Jahr Simon Böhm (Ortsfeuerwehr Burgdorf), Lara Löffler (Ortsfeuerwehr Ramlingen-Ehlershausen) sowie Nicolas Wesemeyer (Ortsfeuerwehr Hülptingsen) freuen. Im Anschluss nahm Stadtbrandmeister Dennis Heuer noch zwei Ernennungen vor: Ina Maschigefski wurde zur Feuerwehrfrau und Martin Sturm zum Löschmeister ernannt.