NABU hat neues Mastennest in Obershagen aufgestellt

Das neue Mastennest wird von den freiwilligen Helfern in luftige Höhe gehoben. (Foto: Naturschutzbund)

Weißstörche sollen weiter brüten können

OBERSRAGEN (r/jk). Der NABU Burgdorf, Lehrte, Uetze hat ein neues Mastennest in Obershagen, direkt neben der Kirche, unter Leitung der Naturschutzbeauftragten Erhard Zander und Dieter Kleinschmidt aufgestellt, weil der alte Mast nach 22 Jahren nicht mehr standsicher war.
NABU-Mitglieder sowie die Landwirte Hübner und Habermann mit ihren Treckern haben beim aufstellen des Mastens geholfen. Umfangreiche Vorarbeiten waren erforderlich, damit Weißstörche hier weiterhin brüten können. Der neue Mast steht nicht mehr in der Erde, sondern wird von einem Betonsockel mit U-Eisen getragen. Für das Nest selbst wurde eine neue Eisenkonstruktion in Auftrag gegeben, auf diese wurden von Erhard Zander und Karl Tannenberg Eichenbohlen geschraubt. Außerdem hat Zander einen Weidenkorb mit Weidenzweigen, 20 Zentimeter stark im Außenbereich verstärkt und diesen mit lösungsmittelfreier Binderfarbe gestrichen, als Zeichen für einen guten Standort für Weißstörche.
Die Kosten für diese Aktion von gut 2000 Euro wurden zu 90 Prozent von der Region Hannover aus dem Programm „Maßnahmen zur Erhöhung der Biodiversität“ bezahlt. Den Rest von 10 Prozent der Kosten trägt der NABU. In den letzten drei Jahren haben Weißstörche in Obershagen sechs Jungstörche aufgezogen.