Musikalisches und kulinarisches Fest der Kulturen im Gymnasium

Im Foyer des Burgdorfer Gymnasiums sangen und spielten die Schülerinnen und Schüler des Seminarfaches „Musik“ internationale Weihnachtslieder in den jeweiligen Landessprachen. (Foto: Georg Bosse)

Erlös des schülerorganisierten Weihnachtsfestes ist für Max-Philip bestimmt

BURGDORF (gb). Die Burgdorfer Gymnasiasten des sprachlichen und musikalischen Profils haben ein „Weihnachtsfest der Kulturen“ gefeiert. „Seit der Entstehung der Idee im August haben die Schülerinnen und Schüler das Projekt selbständig entwickelt und mit der Entscheidung, den Reinerlös daraus der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) abzutreten, auch dem anteilnehmenden Weihnachtsgedanken Rechnung getragen“, erklärte Michael Jäger, Lehrer für Deutsch und Englisch sowie Leiter des Profils „Darstellendes Spiel“. Den Impuls zu diesem Gedanken gab das immer noch ungewisse Schicksal des an Leukämie erkrankten Max-Philip (17) aus Burgdorf.
Für dieses interkulturelle Fest hatten sich die Jugendlichen ein buntes und abwechslungsreiches Programm überlegt. „Dazu haben wir alle Burgdorfer Grundschulen und Kindergärten eingeladen“, sagte Ronja Löw. Die großen und kleinen Besucher konnten beispielsweise an einem Glücksrad drehen, sich an einer Tombola beteiligen oder an einer Geschenkwand kleine Dinge tauschen.
Mit dem Probieren von jeweils selbst hergestelltem afrikanischen Bananenbrot (Kenia), gedämpftem Reis („Puto“) von den Philippinen, kolumbianischem Bananenküchlein, japanischem Sushi, Mettbällchen mit Zaziki aus Griechenland sowie schwedischen Zimtschnecken („Kanelbullar“) begaben sich zahlreiche „Naschkatzen“ auf eine kulinarische Weltreise. Die Schülerinnen und Schüler des Seminarfaches „Musik“ spielten und sangen dazu die passenden Weihnachtslieder in den jeweiligen Landessprachen.
„Insgesamt sind für die Unterstützung von Max-Philip so noch einmal 1000 Euro zusammen gekommen“, berichtet Ronja Löw hocherfeut über den hohen Betrag für die DKMS. Das Burgdorfer (DKMS)-Spendenkonto für Max-Philip sowie die teuren Typisierungskosten ist bei der Stadtsparkasse Burgdorf (BLZ: 251 513 71) unter der Kontonummer 270 008 840 eingerichtet.