Musikalische Höhepunkte auch auf der St. Pankratius-Bühne

„Ruff as Stone“ - verrucht, sexy und dreckig..... (Foto: Hans-W. Rock (Ruff as Stone))

Mit „Ruff as Stone“ und den „JINXS“ wird „die Post abgehen“

BURGDORF (jk). Auch auf der Bühne an der St. Pankratiuskirche geht musikalisch zum Oktobermarkt „richtig die Post ab“. Die Top-Gigs sind „Ruff as Stone“ (Sonnabend, 1. Oktober, 20.00 Uhr) und die in Burgdorf mittlerweile schon legendäre Kultband „JINXS“ (Sonntag, 2. Oktober, 19.30 Uhr).
„Ruff As Stone“ ist eine echte Neuentdeckung aus der Londoner Blues und Rock-Szene. Frontmann Austin Howard, oft als der „schwarze Mick Jagger“ beschrieben, elektrisiert das Publikum mit seiner sexuellen Ausstrahlung und aufregenden Gesangslinien. In den 90er-Jahren feierte er Charterfolge mit seiner Band „Ellis, Beggs & Howard“ und schrieb unter anderem auch Titel für Joss Stone.
Perfekte Ergänzung zu Austin Howards Bühnenpräsenz sind die schmutzig-krachenden Riffs des Gitarristen Tom E. Morrison, der in England als preisgekrönter Komponist, Produzent und Soundengineer mit Künstlern wie „Underworld“, „Bliss“ und Bonnie Tyler zusammenarbeitet.
Druckvolle Grooves und ein harmonisches Fundament liefert der von Jack Bruce, Marcus Miller und Flea beeinflusste Rob Tree am Bass. Jahrelange Bühnenerfahrung sammelte der studierte Musiker auf hunderten von Konzerten und war auf internationalen Tourneen von Chris Norman (Smokey), Mick Tucker (Sweet) und Bliss mit von der Partie.
Rhythmisch wird das wilde musikalische Paket von Tobias Künzel am Schlagzeug mit einer leidenschaftlich-kraftvollen Performance, die an Keith Moon und Ginger Baker erinnert, vorangetrieben. Ausgezeichnet mit unzähligen Gold- und Platinum-Preisen steht Tobias Künzel mit seiner deutschen Kultband „Die Prinzen“ seit 20 Jahren im Rampenlicht .
Ein weiteres Wiedersehen mit der Kultband „JINXS“ gibt es auf der Bühne an der St. Pankratiuskirche am Sonntag, 2. Oktober, 19.30 Uhr. Eigentlich wollte sich die Band zum 20-jährigen Bandbestehen, nach dem Konzert vor 1500 treuen Fans im Capitol, eigentlich aus der Musik zurückziehen. Nach dem beeindruckenden (Abschieds-)Konzert war sich die Band jedoch einig, dass das Ende der JINXS noch lange nicht gekommen ist. Eine Band, die längere Zeit kaum noch in den Medien berücksichtigt wurde und trotzdem Jahr für Jahr vierstellige Besucherzahlen bei ihrem Heimspiel im Capitol Hannover erreicht, muss eine Existenzberechtigung haben. Mit der neuen CD „sun and lightning“ - das sind elf abwechslungsreiche Songs, die die Schaffenszeit der JINXS wider spiegeln, wird 2009 eine neue Band-Ära eingeleitet. Gefühlvolle Balladen, druckvolle atmosphärische Songs und eine Portion Folk. Die JINXS sind wieder da und besser als je zuvor! Auch während des Oktobermarkts haben sie bereits live ihre kraftvolle Bühnenpräsenz unter Beweis gestellt.