Museen öffnen länger

In der KulturWerkStadt ist die Ausstellung "Burgdorf in Schwarz-Weiß" zu sehen. (Foto: SMB)

Zum Oktobermarkt gelten im Stadtmuseum und in der KulturWerkStadt Sonderöffnungszeiten / Am Samstag und Sonntag ist im Rathaus I eine Kunsthandwerkerausstellung zu sehen

BURGDORF (r/fh). Der Besuch auf dem Oktobermarkt lässt sich mit einem Rundgang durch die Science Fiction-Ausstellung „Unendliche Welten" im Stadtmuseum, die Fotoausstellung "Burgdorf in Schwarz-Weiß" in der KulturWerkStadt oder die Kunstausstellung "Sieben" in der Magdalenenkapelle verbinden. Denn die Burgdorfer Museen liegen nicht nur in unmittelbarer Nähe zur Festmeile, sondern vom 4. bis 6. Oktober gelten zumindest teilweise auch Sonderöffnungszeiten: Das Stadtmuseum (Schmiedestraße 6) und die KulturWerkStadt (Potstraße 2) sind am Freitag von 16 bis 20 Uhr, am Samstag von 14 bis 20 Uhr sowie am Sonntag von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Die Ausstellung in der Magdalenenkapelle (auf dem alten Friedhof unter der Hochbrücke) ist am Samstag und Sonntag  wie gewöhnlich von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. 
Zusätzlich wird es im Rathaus I, Marktstraße 55, eine Kunsthandwerkerausstellung geben, bei der Besucher die kreativen Unikate nicht nur bewundern, sondern auch kaufen können. Sie ist am Samstag von 14 bis 20 Uhr und am Sonntag von 11 bis 19 Uhr geöffnet.

- Für die Ausstellung „Unendliche Welten" hat der Star Trek Club Hannover Figuren, Spielzeug, Autogramme von Hauptdarstellern und viele weitere Fanartikel rund um bekannte Fantasy- und Science-Fiction-Filme zusammengetragen. Zusätzlich zu der Geschichte rund um Raumschiff Enterprise sind unter anderem auch "Star Wars", "Resident Evil", "Batman" und "Herr der Ringe" vertreten.

- Die KulturWerkStadt gibt mit der Ausstellung "Burgdorf in Schwarz-Weiß" einen Einblick in die Stadtgeschichte und ruft Erinnerungen an vergangene Zeiten wach. Die älteste gezeigte Fotografie stammt aus dem Jahr 1919. Zu sehen ist das ehemalige, um 1680 errichtete Forsthaus am Försterberg, das in der Nacht zum 14. Juni 2018 abbrannte und zu den ältesten Gebäuden in der Stadt Burgdorf gehörte. Weitere fotografische Schwerpunkte sind dem Gasthaus Haase in Ahrbeck, dem Stadionsaal (heute Veranstaltungszentrum StadtHaus), der Stellmacherwerkstatt Menke (heute Stadtmuseum), der ehemaligen Burgdorfer Matratzenfabrik und den historischen Rathäusern gewidmet.

- In der Ausstellung "Sieben" beschäftigt sich die nordrhein-westfälische Künstlerin Sabine Bachem mit den sieben biblischen Todsünden: Sie stellt Habgier, Zorn, Trägheit, Völlerei, Wollust, Eitelkeit und Neid in Gestalt von jungen Frauen dar. Ihre Werke hat sie passgenau als Gobelins für die Hängung in der Kapelle angefertigt. Auch inhaltlich hat sich am Ausstellungsort orientiert: Denn von der Namenspatronin der Kapelle, Maria Magdalena, wird in alten Quellen berichtet, sie sei von sieben Dämonen besessen gewesen.