„Mobilität“ war Thema des 19. Burgdorfer Selbsthilfetages

Erika Büchse informierte interessierte Standbesucher über den Burgdorfer „Gesprächskreis für pflegende Angehörige von demenziell Erkrankten“. (Foto: Georg Bosse)

Informationen zu den ehrenamtlichen Hilfsangeboten

BURGDORF (gb). Bewegliche Unabhängigkeit ist für Menschen ein ganz hohes Gut. Deshalb stand der 19. Burgdorfer Selbsthilfetag (SHT) in diesem Jahr unter dem Motto „Mobilität“. Dazu nutzten am vergangenen Samstag zahlreiche Selbsthilfegruppen aus Burgdorf und Umgebung die Möglichkeit, sich und ihre vielfältigen ehrenamtlichen Hilfsangebote einer breiteren Öffentlichkeit auf dem Spittaplatz vorzustellen.
Darunter beispielsweise auch der „Gesprächskreis für pflegende Angehörige von demenziell Erkrankten“ der Alzheimer Gesellschaft Hannover e.V. Die Alzheimer-Krankheit ist keine normale „Alterserscheinung“, sondern eine Erkrankung, die mit zunehmenden Alter häufiger auftreten kann. „Alzheimer“ ist eine langsam fortschreitende Erkrankung des Gehirns, in deren Verlauf Nervenzellen absterben. „Alzheimer gilt zu Recht als die „Krankheit der Familie“, weil sie eine zunehmende körperliche und seelische Belastung sowie ein erhöhtes Erkrankungsrisiko für die pflegenden Angehörigen bedeutet“, erklärt Erika Büchse vom Burgdorfer Gesprächskreis. Der hilfreiche und Mut machende Erfahrungsaustausch findet jeden vierten Donnerstag im Monat im Burgdorfer Seniorenheim „Celler Tor“ von 19.00 bis 21.00 Uhr statt. Informationen werden von Theresia Urbons unter der Telefonnummer: (05136) 976 992 0 erteilt.
Aber auch ein unterhaltsames Rahmenprogramm wurde dem interessierten Publikum geboten. Neben der beliebten Glücksradaktion konnten sich die Zuschauer und Zuhörer an den Tanzdarbietungen einer jungen Gruppe der DRK-KiTa „Villa Mercedes“ sowie an den maritimen Liedern des Burgdorfer Shanty-Chors „Graf Luckner“ erfreuen.
Im kommenden Jahr am Samstag, 25. August 2012, begeht der Burgdorfer Selbsthilfetag seinen 20. Geburtstag. „Dann gehen wir mit dem Leitgedanken „Brücken bauen“ an den Start“, so SHT-Mitorganisator Ullrich Weber.