Mit Blaulicht und Bullhorn zur Brandbekämpfung

Aus den Händen von Bürgermeister Alfred Baxmann (re.) nimmt Otzes Ortsbrandmeister Markus Kurowski (li.) den symbolischen Fahrzeugschlüssel entgegen. Foto: Georg Bosse

Freiwillige Ortswehr Otze mit neuem TLF 4000 gut gewappnet

OTZE (gb). Bürgermeister Alfred Baxmann und Erster Stadtrat Lutz Philipps, die in wenigen Tagen bzw. Wochen aus ihren Ämtern scheiden, haben der Freiwilligen Ortswehr Otze am vergangenen Freitagabend ein neues und hochmodernes Tanklöschfahrzeug (TLF 4000) übergeben. „Ein geländegängiges Einsatzfahrzeug, das besonders für die Bekämpfung von Waldbränden geeignet ist“, erklärte Marcus Kulick von der Firma Ziegler.
Das neue Fahrzeug kann 4000 Liter Löschwasser mit sich führen, was bei Gefahrenlagen in Gegenden, wo an Wasser nur schwer zu gelangen ist, einen erheblichen Vorteil bedeutet. Darüber hinaus ist das TLF mit Wasserwerfern bestückt, die eine Leistung von 2000 Litern/Minute auszeichnet. „Das erhöht unsere Einsatzeffizienz und die Sicherheit der Kameraden, die anfangs bei einem sofortigen Löschangriff die Kabine nicht verlassen müssen“, sagte Ortsbrandmeister Markus Kurowski. Ferner können sich nun die Otzer „Blauröcke“ mit Blaulicht und laut tönenden Bullhorn (zwei Signalhörner) sehr robust ihren Weg zum Einsatzort bahnen.
In Anwesenheit der Otzer Brandbekämpfer und der Mitglieder von der Partnerwehr Großmühlingen (Sachsen-Anhalt), Stadtbrandmeister Dennis-F. Heuer (Ramlingen/Ehlershausen), Brandabschnittsleiter IV Detlef Hilgert (Sehnde) und Armin Pollehn in seiner Eigenschaft als Feuerwehrausschussvorsitzender sowie Ortsbürgermeisterin Ulla Träger, richtete Bürgermeister Alfred Baxmann kurz vor seinem Amtsende in diesem Rahmen ein kurzes und letztes offizielles Grußwort an die Otzer Feuerwehrleute und ihre Gäste: „Politik, Verwaltung und insbesondere der ebenfalls scheidende Erste Stadtrat und Kämmerer Lutz Philipps, haben immer ein offenes Herz und Portemonnaie für die Erfordernisse der Burgdorfer Ortswehren gehabt. Und heute übergebe ich das rund 340.000 Euro teure TLF in gute Hände - alles Gute.“
Da sich Feuerwehrleute mit ihren Fahrzeugen bei Einsätzen nicht selten in persönliche Gefahr begeben müssen, kann ein „Segen von oben“ nie schaden. Dafür war Martin-Luther-Pastorin Susanne Paul zuständig, die für die traditionelle Segnung extra von der „Weißen Tafel“ in Ehlershausen nach Otze herübergekommen war.