Mirco Zschoch macht in der Burgdorfer Politik weiter

Nach den Wahlen zum Burgdorfer CDU-Stadtverband-Vorstand herrschte bei den Wiedergewählten, Gundula Brügger (Schatzmeisterin), Kai Peters (Stellvertreter), Barthold Plaß (1. Vorsitzender), Robert Apel (Stellvertreter) und Mirco Zschoch (Schriftführer; v. li.), freudige Aufbruchstimmung. (Foto: Georg Bosse)

Kontinuität bei den Wahlen zum CDU-Stadtverbandsvorstand

BURGDORF (gb). 31 stimmberechtigte Burgdorfer Christdemokratinnen und Christdemokraten haben am vergangenen Mittwochabend im Schützenheim „An der Bleiche“ den Vorstand ihres CDU-Stadtverbandes neu gewählt. Die bisherigen Amtsinhaber, Barthold Plaß (1. Vorsitzender), Robert Apel und Kai Peters (Stellvertreter) sowie Gundula Brügger (Schatzmeisterin) und Mirco Zschoch (Schriftführer), hatten bereits im Vorfeld der Versammlung ihre Bereitschaft zum Weitermachen bekundet. Deshalb war es auch keine Überraschung, dass das Vorstandsquintett mit sehr deutlichen Mehrheiten in seinen Positionen bestätigt wurde.
Zuvor hatte die Versammlung auf Antrag der Kassenprüfer den „alten“ Vorstand erwartungsgemäß entlastet und Karl-Heinz Meyer (Otze) anschließend bei den Wahlgängen Regie geführt. Nach dem Votum, das für die kommende, zweijährige Amtsperiode Kontinuität signalisieren soll, bekräftigten Barthold Plaß (Schillerslage), Robert Apel (Ehlershausen) und Kai Peters (Otze) sowie Gundula Brügger (Burgdorf) und Mirco Zschoch (Burgdorf/West) selbstbewusst, die CDU Burgdorf weiter stärken zu wollen.
Dazu passte auch die erhoffte Ankündigung des bei der zurückliegenden Kommunalwahl im September 2011 gescheiterten Bürgermeisterherausforderers Zschoch: „Ich mache weiter!“ Die vergangenen 12 Monate seien für ihn trotzdem eine schöne und spannende Zeit gewesen, in der er Burgdorf als Wohlfühl-Wohnort kennen und schätzen gelernt hätte, sagte Mirco Zschoch. Der christdemkratische Hoffnungsträger wird in den bevorstehenden fünf Jahren als einer von 11 CDU-Abgeordneten im Rat der Stadt noch genügend Gelegenheiten bekommen, sein politisches Profil weiter zu schärfen. „Die Finanzprobleme Burgdorfs werden sich in der neuen Legislatur zuspitzen und bei den Bürgerinnen und Bürgern die Erkenntnis wachsen, dass die Stadt einen Politwechsel braucht“, ging sein prognostizierender Blick bereits nach vorn.
Die CDU habe unlängst die Initiative ergriffen und Gespräche mit der SPD und der FDP geführt, erklärte der alte und neue Stadtverbands-Vorsitzende Barthold Plaß. Dabei seien die eigenen Forderungen klar positioniert worden. Als zweitstärkste Fraktion im Rat der Stadt hätte man jedoch das Angebot abgelehnt, den Ratsvorsitzenden sowie den 2. stellvertretenden Bürgermeister zu stellen, unterstrich Plaß, der am Versammlungsabend auch noch nichts zur Zusammensetzung der zukünftigen CDU-Fraktionsführung sagen wollte.