Mehr Frauen sollen in die politische Arbeit

4. Niedersächsisches Mentoring-Programm für Frauen in der Politik beginnt

ALTKREIS BURGDORF (r/jk). Das 4. Niedersächsische Mentoring-Programm für Frauen in der Politik, mit dem Ziel, mehr Frauen für die politische Arbeit zu gewinnen, läuft jetzt an. In Niedersachsen bilden Mentees und Mentorinnen insgesamt 299 sogenannte Tandems, darunter auch zahlreiche in Burgdorf, Lehrte, Sehnde und Uetze. Die Gleichstellungsbeauftragten unterstützen die Mentees und bieten eine Veranstaltungsreihe an, die die politische Arbeit erklärt und außerdem Gelegenheiten zum Austausch bietet.
Zu den Veranstaltungen sind auch alle interessierten BürgerInnen herzlich eingeladen. Die Veranstaltungen sind kostenlos. Folgende Angebote werden im Rahmen des Programms gemacht:
- Gemeindeordnung: Aufgaben von Rat und Verwaltung Wer macht was? Wer entscheidet? Wie finden Interessen von BürgerInnen Gehör?; Referentin: Silke Vierke, Leiterin der Hauptabteilung, Stadt Burgdorf; Donnerstag, 12. August, 17.00 Uhr, Burgdorf, Ratssaal im Schloss, Spittaplatz 5.
- Heute schon gegendert? Wie können Interessen von Frauen stärkere Berücksichtigung finden? Welche Auswirkungen kann die Anwendung von Gender Mainstreaming auf Ratsentscheidungen haben?; Referentin: Annette Wiede, Gleichstellungsbeauftragte Stadt Lehrte; Dienstag 31. August, 19.30 Uhr, Rathaus Lehrte, Sitzungszimmer, Rathausplatz 1.
- Wer soll das bezahlen? Woher kommt das Geld für die Kommune? Wofür wird es ausgegeben? Ist Einflussnahme möglich und wer hat sie?; Referent: Ingo Schmidt, Stadt Burgdorf; Donnerstag, 16. September, 19.00 Uhr, Burgdorf Ratssaal Schloss, Spittaplatz 5.
- Das liebe Geld- Aufbau eines Haushaltsplans am Beispiel Sehnde, besonders in Zeiten knapper Kassen müssen PolitikerInnen die Gelder verantwortungsbewusst und gerecht verteilt werden. Dazu ist es nötig, den Haushaltsplan der Kommune zu verstehen und lesen zu können; Referentin: Bianca Frey, Steuerungsunterstützung Stadt Sehnde; Mittwoch, 29. September, 18 Uhr, Ratssaal Sehnde, Nordstraße 21.
- „Kinder – und was nun? Wie viel Kinderbetreuung braucht eine Kommune? Was ist bedarfsgerecht? Am Beispiel der Gemeinde Uetze wird die Aufstellung einer „Kindertagesstättenbedarfsplanung“ erläutert; Referentin:Ursula Tesch, Leiterin des Teams Jugend, Familie und Senioren, Gemeinde Uetze; Mittwoch, 06. Oktober 2010, Rathaus Uetze, Sitzungssaal, Marktstr. 9.
Weitere Informationen gibt es bei den örtlichen Frauenbeauftragten:
- Stadt Burgdorf: Petra Pape, Tel: 05136/898-310, E-mail: pape@burgdorf.de.
- Stadt Lehrte: Annette Wiede, Tel: 05132 /505-108, E-mail; wiede@lehrte.de.
- Stadt Sehnde: Jennifer Glandorf, Tel: 05138/707 224, E-mail: Jennifer.glandorf@sehnde.de.
- Gemeinde Uetze: Gitta Bührich, Tel: 05173/970-109, E-mail: buehrich@uetze.de.