Matthias Brodowy im Zirkuszelt

Der hannoversche Kabarettist Matthias Brodowy tritt mit seinem Programm "Gesellschaft mit beschränkter Haltung" beim Burgdorfer CulturCircus auf. (Foto: r)

Hannoverscher Kabarettist tritt am 21. Mai im Rahmen des Burgdorfer CulturCircus auf

BURGDORF (r/fh). Er charakterisiert sich selber als „Vertreter gehobenen Blödsinns“. Diesem Anspruch will der hannoversche Musik-Kabarettist Matthias Brodowy auch in seinem neuen, mittlerweile neunten Soloprogramm „Gesellschaft mit beschränkter Haltung!“ gerecht werden.
Der junge VVV, die Kulturabteilung der Stadt, das JohnnyB., der Verein für Kunst und Kultur in Burgdorf (VKK) und das Veranstaltungszentrum StadtHaus präsentieren den Künstler im Rahmen ihrer KabarettComedy-Reihe am Dienstag, 21. Mai, ab 20 Uhr als einen Höhepunkt des 10. Burgdorfer CulturCircus im Zirkuszelt hinter dem Rathaus II (Vor dem Hannoverschen Tor). Eintrittskarten sind im Vorverkauf bei Bleich Drucken und Stempeln, Braunschweiger Str. 2, Telefon (05136) 1862, und in den HAZ/NP/Marktspiegel-Geschäftsstellen erhältlich.
In seinem neuen Soloprogramm „Gesellschaft mit beschränkter Haltung!“ begibt sich Matthias Brodowy in die Tiefen des digitalen Zeitalters. "Warum denken, wenn ein Algorithmus viel besser für mich entscheiden kann? Und wozu Freiheit, wenn mir im virtuellen Dasein viel mehr Fenster offen stehen?", so sein ironisch-bissiger Kommentar zur gesellschaftlichen Lage. Zu allem habe der digital vernetzte Mensch eine schnelle Meinung und was im Internet steht, das ist bestimmt wahr...
Nachdem Matthias Brodowy 1989 erstmalig im Rampenlicht einer Bühne stand, katapultierte er sich in kurzer Zeit in die Spitzenränge der deutschen Kabarettszene. Seitdem ist er in vielen Fernsehsendungen zu sehen gewesen, darunter die „Mitternachtsspitzen“ des WDR und der „NDR-Comedytreff“. Bis heute entstanden neun Soloprogramme, die sich durch Abwechslungsreichtum und Aktualität auszeichnen und deren Humor gleichermaßen auf das Wesen und Tun von Politikern wie auch allgemein auf menschliche Schwächen abzielt.
Er erhielt von der Satire-Legende Hanns Dieter Hüsch im März 1999 den Kabarettpreis „Das Schwarze Schaf“. Im Jahr 2000 folgte als weitere Auszeichnung der „Prix Pantheon“. Zudem zeichnete ihn die Jury des deutschen Kleinkunstpreises 2013 aus. Mit seinem neunten Programm bietet er politisches Kabarett mit klarer Kante und musikalischer Note. Zugleich frönt er der literarisch verschnürten Albernheit und dem anarchischen Nonsens.