Martinsumzug ohne Martin

Zu einer ökumenischen Martinsandacht mit Stefan Horn und Friederike Grote (Mi; v.li.) waren die großen und kleinen Teilnehmer am Burgdorfer Martinsumzug in der St. Pankratiuskirche erschienen. Foto: Georg Bosse

„Durch die Straßen auf und nieder leuchten die Laternen wieder...“

BURGDORF (gb). Eine einfache, kindgerechte Version der Martinslegende bzw. der Geschichte vom heiligen Sankt Martin von Tours war am vergangenen Sonntag Gegenstand einer ökumenischen Andacht mit dem Gemeindereferenten der katholischen St. Nikolaus-Pfarrgemeinde, Stefan Horn und der evangelisch-lutherischen Pastorin Friederike Grote in der Burgdorfer St. Pankratiuskirche.
Gut 100 Laternen-Kinder hatten mit ihren Eltern in der Kirche Platz genommen, um gemeinsam die klassischen St. Martins-Lieder zu singen sowie nach dem traditionellen Verteilen und Teilen der frischgebackenen Hörnchen zum großen Martinsumzug zur St. Nikolaus-Kirche „Im Langen Mühlenfeld“ aufzubrechen und „den Menschen, die im Dunkeln sind, etwas Licht zu bringen“, so Stefan Horn.
Dem Lichtermarsch, der von Fackelträgern der Jugendfeuerwehr Burgdorf und Musikern des Fanfarencorps „Wikinger“ begleitet wurde, fehlte erstmals der Martin mit seinem Pferd. „Schade, aber in diesem Jahr hat es mit einem Pferd im Burgdorfer Pferdeland leider nicht geklappt“, bedauerte Friederike Grote.