Martin Kind wird Ehrenmitglied des RSE

Der Präsident des SV Ramlingen/Ehlershausen Jürgen Stern (von links) ernennt Martin Kind zum Ehrenmitglied seines Vereins. (Foto: Klaus Depenau)
 
Der sportliche Leiter Kurt Becker gab den Gästen einen Überblick über die Mannschaften seines Vereins und dankte den vielen Ehrenamtlichen, Trainern und Betreuern. (Foto: Klaus Depenau)

Traditionelles Grünkohlessen des SV Ramlingen/Ehlershausen im Gasthaus Bähre für Freunde und Förderer des Vereins

EHLERSHAUSEN (kd). Einmal mehr ließ der SV Ramlingen/Ehlershausen mit einer Veranstaltung aufhorchen, bei der zwar naturgemäß über die sportliche Leistung der 1. Mannschaft in der Fußball-Landesliga diskutiert wurde, aber bei der diesmal einmal mehr das gemütliche Beisammensein im Vordergrund stand.Der Freundeskreis des SV Ramlingen/Ehlershausen mit seinem Vorsitzenden Jürgen Stern hatte eingeladen und viele Sponsoren kamen zum traditionellen Grünkohlessen, das am Freitagabend im Gasthaus Bähre in Ehlershausen stattfand. "Es war wieder beeindruckend, wie viele Anmeldungen uns auch wieder in diesem Jahr erreicht haben", stellte Jürgen Stern mit Freude fest, der wiederum einige neue Sponsoren begrüßen konnte, die auch zu der Veranstaltung erschienen waren.
Beim diesjährigen Treffen war einmal mehr 96-Präsidenten Martin Kind der Ehrengast, der dem Ramlinger Verein, allen voran Jürgen Stern und dem sportlichen Leiter Kurt Becker, in besonderem Maße verbunden ist, wie er dann auch später in seinem halbstündigen Vortrag verriet.
Zuvor hatte Jürgen Stern als Organisator alle Mühe, die 145 Gäste in den bis auf den letzten Platz gefüllten Klubräumen des Gasthauses Bähre in Ehlershausen zum Grünkohlessen zu begrüßen. Verriet doch die Gästeliste von Dr. Norman Albers von Albers Wetteinahmen aus Hannover bis hin zu Geschäftsführer Christof Witton von DocBee GmbH aus Isernhagen zahlreiche Namen von Prominenten, Gästen aus Wirtschaft und öffentlichem Leben, die durch ihre Anwesenheit ihre Verbundenheit mit dem SV Ramlingen/Ehlershausen bekundeten.
"Ich bin allen erschienen Gästen außerordentlich dankbar, dass sie wiederum zu unserer Veranstaltung erschienen sind", sagte Jürgen Stern, der in seiner Begrüßungsansprache zunächst ein Dutzend von neuen Förderern begrüßte, die zum ersten Mal an der Veranstaltung teilnahmen. Nicht ohne noch einen Ausblick auf die geplante Sanierung des Klubheimes mit Kosten in Höhe von 280.000 Euro und die Aktivitäten zum 100-jährigen Vereinsbestehen des RSE im Jahr 2021 zu werfen, und daher noch einmal an seine Gäste die Bitte aussprach: "Helfen Sie uns auch in Zukunft weiter."
Danach übergab Jürgen Stern dann das Mikrofon an seinen Duzfreund Martin Kind. Der Präsident von Hannover 96 lobte einmal mehr die Arbeit des Ramlinger Vorsitzenden, vor dessen Arbeit er großen Respekt habe und die 20-jährige Tätigkeit von Jürgen Stern und seinen Mitstreitern, wie Kurt Becker, als "System Stern" bezeichnete, dessen Ruf sich keiner entziehen könne, wie am Freitag auch die große Anzahl der anwesenden Sponsoren belege: "Jürgen Stern ruft und alle kommen." Jürgen Stern revanchierte sich, indem er Martin Kind zum ersten Ehrenmitglied des RSE-Förderkreises ernannte.
In einem launigen Vortrag ließ der 96-Präsident auch noch einmal die Ereignisse des Vorjahres mit dem Abstieg aus der ersten Liga Revue passieren, um dann auch ehrlich einzugestehen: "Der Abstieg ist das Ergebnis nicht erfolgreicher Arbeit gewesen, weil wir und natürlich auch ich entscheidende Fehler gemacht haben." Daher lautete dann auch sein Fazit: "Unsere Mannschaft ist berechtigt abgestiegen, weil letztendlich gar nichts gepasst hat."
Um so erfreuter und dankbarer war der 96-Präsident, dass alle Sponsoren, wie er es ausdrückte, nach dem Abstieg den 96ern die Treue gehalten haben. "Trotzdem werden wir die Saison mit einem dicken Minus abschließen, weil wir mit 90 Millionen Umsatz im Konzert der Großen nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Eine deutliche Verbesserung erhofft sich Martin Kind von einer Neuausrichtung eines neuen Scoutingsystems, bei dem sich die 96er auch durch die Mithilfe einer Installation einer neuen Software bedienen wollen. "Der Deutsche Markt ist zu teuer geworden. Wir müssen uns in Zukunft völlig neu positionieren, um günstig an neue Spieler zu kommen."
Anschließend gab Kurt Becker als sportlicher Leiter einen Überblick über die Mannschaften seines Vereins, die in der Jugend von der G-Jugend mit den Bambinis bis hin zu den A-Junioren inzwischen über 200 Kinder und Jugendliche umfasst, die alle mit eigenen Mannschaften und lizenzierten Trainern am Punktspielbetrieb teilnehmen. Der RSE-Coach sprach in diesem Zusammenhang noch einmal den vielen Ehrenamtlichen, Trainern und Betreuern seine Dank für die geleistete Arbeit aus. "Sie haben einen entscheidenden Anteil daran, dass beim RSE eine Durchlässigkeit von der Jugend bis hin zur 1. Mannschaft erfolgt".
Dass viele der anwesenden Gäste lagen im Frühjahr beim Spargelessen mit ihrem Tipp mit Platz 1 den richtigen Riecher hatten, welchen Tabellenplatz der RSE beim Grünkohlessen belegen würde, machte Vorstandsmitglied Andreas Lindner deutlich, als er insgesamt 17 Personen ausmachte, die mit ihrem Tipp richtig lagen, so dass Ramlingens Fördermitglied Andrea Czarnecki als Glücksgöttin per Los entscheiden musste, wer sich zu den Hauptgewinnern zählen durfte, bei der VIP Karten und Eintrittskarten für die Spiele von Hannover 96 und der "Recken" der Bundesligamannschaft der TSV Hannover-Burgdorf ausgelost wurden.
Über den dritten Hauptpreis durfte sich Rainer Schulz aus Ramlingen freuen. Den 2. Preis gewann Professor Reinhold Goerg aus Peine, während die Hauptgewinnerin den Hauptpreises, eine VIP-Karte für ein Spiel von Hannover 96 dem RSE wieder zur Verfügung stellte, mit der Bitte, ihn an einen der vielen ehrenamtlichen Ramlinger Helfer weiter zu reichen.