Marley William Harris ist neuer Jugendwart

Ortsbrandmeister Karsten Lübbe (Mitte) und Amtsvorgänger Peter Ramme gratulierten Marley William Harris zu seiner Wahl zum Jugendwart. Foto: Jugendfeuerwehr (Foto: Jugendfeuerwehr)

Jugendfeuerwehr Schillerslage- Heessel wählte neuen Jugendwart

HEESSEL (r/jk). Während der Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Schillerslage- Heeßel berichtete Jungendwart Peter Ramme über die
Aktivitäten des vergangenen Jahres. Außerdem stand seine Position als Jugendwart zur Wahl, da seine Amtszeit dieses Jahr endet.
Rund 2027 Dienststunden leisteten die Jugendlichen aus Schillerslage und Heeßel im vergangenen Jahr. Die Betreuer der Jugendwehr brachten es auf rund 942 Dienststunden. Das sind pro Betreuer rund 157 Dienststunden, die zusätzlich zum normalen Ausbildungs- und Übungsdienst geleistet wurden. „Eine Menge Zeit, die für die Zukunft der Feuerwehr und die Zukunft der betreuten Kinder und Jugendlichen investiert wurde“, so Ramme in seinem Bericht.
Im vergangenen und diesem Jahr konnten sechs Kameraden in die aktive Wehr überstellt werden. So profitierten von der gemeinsamen Jugendfeuerwehr nicht nur die Ortsteile Schillerslage und Heeßel, sondern auch die Schwerpunktwehr. „Die Qualität bekommt die Jugendarbeit aber nicht nur über eine feuerwehrtechnische Ausbildung, sondern auch über die richtige Mischung mit allgemeiner Jugendarbeit, wie zum Beispiel Umweltaktionen und Sport“, berichtete Ramme aus der Arbeit mit den Jugendlichen.
Im Bereich Feuerwehrausbildung wurden unter anderem die Grundlagen zum Verbrennen und Löschen unterrichtet, Umgang mit Funkgeräten, 1. Hilfe und eine Einsatzübung abgehalten, bei der ein Waldbrand simuliert wurde.
Im Bereich „Allgemeine Jugendarbeit“ wurde ein Zeltlager in Braunlage veranstaltet, beim Osterfeuer und beim Laternenumzug unterstützt, Hallenfußball gespielt und der Heidepark Soltau besucht.
Neben der Ausbildung in der eigenen Jugendfeuerwehr, hier bekamen Leon Gröbe, Fokko Strassner und Christian Bühren die Jugendflamme 1 verliehen, gab es auch überörtliche Ausbildung. Dabei konnte Lennart Grossart, Kai Taupadel und Constantin Lübbe die Jugendflamme der Stufe 2 verliehen werden. Lukas Raddatz verdiente sich die höchste Auszeichnung. Er erhielt die Leistungsspange der deutschen Jugendfeuerwehr.
Bürgermeister Alfred Baxmann, der nunmehr auf seiner 12 Jahreshauptversammlung der Feuerwehr in diesem Jahr war (acht Ortsfeuerwehren und vier Jugendfeuerwehren), zeigte sich begeistert von der Arbeit, die in den Ortswehren und Jugendwehren geleistet wird. Gerade die Jugendarbeit sei in Garant für die Zukunft der Feuerwehren. Die Jugendlichen wären durch die Arbeit in der Feuerwehr nicht nur von der Straße, sondern würden auch gleichzeitig etwas fürs Leben lernen.
Wie in jedem Jahr wurde wieder ein Jugendlicher zum Jugendfeuerwehrmitglied des Jahres ernannt. Lennart Grossart verdiente sich Urkunde und einen Wanderpokal. Wer Mitglied des Jahres wird, hängt von der persönlichen Entwicklung ab, die Mitglieder der Jugendfeuerwehr machen, so der Jugendwart zu der Ernennung.
Als es zum Tagesordnungspunkt Wahlen kam, war den Jugendlichen offensichtlich nicht wohl in Ihrer Haut. Da der bisherige Jugendwart Peter Ramme nicht mehr zur Wahl zu Verfügung stand, mussten die Jugendfeuerwehrleute nun Vorschläge machen, wen sie sich als neuen Jugendwart vorstellen würden. In der anschließenden Wahl wurde Marley William Harris, ehemaliges Jugendfeuerwehrmitglied und jetziger Betreuer, einstimmig von den Jugendlichen zum Jugendwart gewählt.
Ortsbrandmeister Karsten Lübbe gratulierte Marley William Harris zur Wahl und bedankte sich bei Peter Ramme für seine geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren. Es sei sehr angenehm gewesen, sich über die Jugendfeuerwehr keine Gedanken machen zu müssen, weil man ja wusste, dass dort alles in guten Händen war. Peter Ramme versprach, in den nächsten Jahren noch weiterhin als Betreuer zur Verfügung zu stehen und seinen Nachfolger gründlich einzuarbeiten.
Er bedankte sich zum Ende der Versammlung für das Vertrauen, das ihm in der Vergangenheit von den Ortsfeuerwehren Schillerslage und Heeßel, den Eltern und Jugendlichen sowie auch von Seiten der Stadt Burgdorf entgegengebracht wurde.